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29.09.2016 - 12:21
Foto: APA/dpa-Zentralbild/Sebastian Willnow (Symbolbild)

Wochenlange Gefangenschaft auf Gehöft: Frau tot

29.04.2016, 10:44

Eine 41 Jahre alte Frau aus Niedersachsen ist im ostwestfälischen Höxter wochenlang auf einem Gehöft gefangen gehalten worden und schließlich gestorben. Ein 46- jähriger Mann und dessen 47- jährige Exfrau, die auf dem Bauernhof leben, wurden unter dringendem Tatverdacht verhaftet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Paderborn am Freitag.

Die beiden hatten die Frau am Donnerstag selbst in ein Krankenhaus gebracht, wo aber nur noch deren Tod festgestellt werden konnte. Die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Mordkommission Bielefeld haben umgehend Ermittlungen wegen Totschlags aufgenommen, ersten Informationen zufolge ist die 41- Jährige an einer durch "stumpfe Gewalt" verursachten Kopfverletzung gestorben. Hinweise auf sexuellen Missbrauch gebe es nicht.

Foto: APA/dpa/Marcel Kusch

41- Jährige meldete sich auf Kontaktanzeige

Der "Bild" zufolge hat sich das Opfer auf eine Kontaktanzeige gemeldet , die der 46- Jährige unter dem Vorwand, eine feste Beziehung zu suchen, aufgegeben hatte. Nach einer Kennenlernphase zog die 41- Jährige schließlich im März auf den Bauernhof, wo sie gegen ihren Willen festgehalten und massiv misshandelt worden sei.

Foto: APA/dpa/Marcel Kusch

Defekt am Auto brachte Verbrechen ans Tageslicht

Am Donnerstag wollten die Beschuldigten die körperlich schwer angeschlagene Frau zurück in ihre Wohnung in Bad Gandersheim in Niedersachsen bringen. Auf dem Weg dorthin wurden sie jedoch von einem Defekt an ihrem Auto gestoppt. Aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes ihres Opfers riefen sie die Rettung, die die Frau in ein Spital brachte, wo sie wenige Stunden später starb.

Peiniger hatten Angst vor Flucht ihres Opfers

Anrainer gaben zu Protokoll, dass die 41- Jährige anfangs lange Haare gehabt habe. Diese wurden ihr offenbar nach kurzer Zeit abrasiert. Laut den Zeugenaussagen habe das Ex- Ehepaar die Frau immer wieder in ein Auto gezerrt und sei mit ihr weggefahren. Dies geschah offenbar aus Angst vor einer möglichen Flucht in Abwesenheit der Peiniger.

29.04.2016, 10:44
red
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