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25.09.2016 - 10:51
Foto: thinkstockphotos.de

Vier Varianten für die Scheidung von der EU

24.06.2016, 18:07

Nachdem die Briten mehrheitlich für den Austritt aus der EU gestimmt haben , müssen die Europäische Union und Großbritannien ihre Beziehungen von Grund auf neu regeln. Vier Alternativen kämen dafür infrage.

  • Das Modell Norwegen: Das skandinavische Land ist durch das Abkommen zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) eng an die EU angebunden. Vorteil für Norwegen ist der freie Zugang zum Binnenmarkt der EU. Um von diesem Privileg profitieren zu können, muss das Land allerdings auch die EU- Regeln zur Bewegungsfreiheit für Arbeitnehmer und den freier Dienstleistungsverkehr respektieren. Zudem muss Norwegen derzeit die 15 am wenigsten wohlhabenden Länder der EU mit EWR- Fördergeldern in Höhe von jährlich 388 Millionen Euro unterstützen. Weiterer Minuspunkt des Modells: Trotz des EWR- Abkommens besitzt Norwegen innerhalb der EU in den entscheidenden Organen kein Stimmrecht. Die Norweger haben also auf für sie geltendes EU- Recht kaum Einfluss.
Norwegens Ministerpräsidentin Erna Stolberg
Foto: AFP
  • Das Modell Schweiz: Die Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz werden durch ein dichtes Netz von rund 120 Abkommen geregelt. Das Alpenland hat beispielsweise einen direkten Zugang zu etlichen wichtigen Sektoren des EU- Binnenmarktes. Wie Norwegen muss sich allerdings auch die Schweiz dafür an zahlreiche EU- Regeln halten und auch finanzielle Beiträge leisten.
Johann Schneider-Ammann, der amtierende Bundespräsident in der Schweiz
Foto: AFP
  • Das Modell Kanada: Das Freihandelsabkommen, das die EU mit Kanada ausgehandelt hat, ist umfassender als alle vorher geschlossenen Verträge dieser Art. Es umfasst aber nicht den für Großbritannien so wichtigen Bereich der Dienstleistungen.
Kanadas Premierminister Justin Trudeau
Foto: AFP
  • Das Modell Kasachstan: Wenn sich die beiden Seiten auf kein anderes Modell einigen können, würde der Wirtschaftsverkehr künftig nach den Regeln der Welthandelsorganisation ablaufen. Der Zugang Großbritanniens zum EU- Binnenmarkt wäre genauso beschränkt wie etwa der eines Landes wie Kasachstan. Vor allem für die britische Finanzbranche wäre dieses Modell vermutlich katastrophal.
Kasachstans Staatschef Nursultan Nasarbajew
Foto: EPA

Video: So feiern die EU- Gegner den Brexit

Video: Youtube.com

24.06.2016, 18:07
Kronen Zeitung
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