Werbung
Willkommen
|
Aboheader_09-2016
Facebook Twitter Google Plus
30.09.2016 - 17:15
Grenzsturm im griechischen Idomeni im April - nun drohen neue Asylwellen aus Italien.
Foto: AFP

Umfrage belegt: Große Vorbehalte gegen Zuwanderer

23.08.2016, 06:26

Eine internationale Umfrage hat in vielen Ländern erhebliche Vorbehalte gegen den Zuzug von Immigranten dokumentiert. Für die Erhebung wurden rund 16.000 Menschen in 22 Ländern befragt, Österreich war nicht darunter. Von den weltweit Befragten sagten 49 Prozent, in ihrem Land gebe es "zu viele Immigranten".

46 Prozent stimmten der Aussage zu, Immigration verändere ihr Land in einer Weise, die ihnen nicht gefalle. Rund sechs von zehn Befragten äußerten die Sorge, Terroristen könnten als Flüchtlinge getarnt in ihr Land kommen. Gut 40 Prozent wünschten sich eine Schließung der Grenzen ihres Landes.

Nur 18 Prozent der Deutschen sehen positive Auswirkungen

Von den befragten Deutschen etwa gaben in der Studie des Instituts Ipsos, die am Montag vorgelegt wurde, nur 18 Prozent an, sie sähen die Auswirkungen der Zuwanderung positiv. In Frankreich und Belgien lag dieser Wert nur bei elf Prozent - beide Länder waren Ziel schwerer islamistischer Anschläge. In Saudi- Arabien hingegen erreichte er 48 Prozent, in Indien 45 Prozent.

Foto: EXPA/ Pixsell/ Sasa Despot/Zurnal24l

Großes Unbehagen auch bei Italienern

Die Werte für die einzelnen Länder wichen stark ab. In Italien waren 65 Prozent der Auffassung, in ihrem Land gebe es zu viele Immigranten. In Belgien waren es 60 Prozent, in Frankreich 57 Prozent und in Deutschland 50 Prozent. Unbehagen angesichts der Veränderungen durch die Zuwanderung äußerten 44 Prozent der befragten Deutschen, 63 Prozent der Italiener und 74 Prozent der Türken. Am geringsten ausgeprägt war der Eindruck, es gebe zu viele Immigranten, in Japan: Nur zwölf Prozent äußerten sich entsprechend. Japan hat traditionell wenige Zuwanderer. Die geringsten Vorbehalte gegen die durch Einwanderung bewirkten Veränderungen gab es in Brasilien mit 23 Prozent.

Foto: AFP

Nach Einschätzung des Direktors von Ipsos Frankreich, Yves Bardon, hat der Zuzug vieler Flüchtlinge nach Europa im Laufe des vergangenen Jahres die Verunsicherung gestärkt. Die Befragung belege "eine gestiegene Furcht vor unkontrollierter Zuwanderung nach Europa", sagte Bardon.

Diese Studie wurde über das Ipsos Online Panel in insgesamt 22 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Polen, Russland, Saudi- Arabien, Schweden, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei, Ungarn, USA.

23.08.2016, 06:26
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum