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28.09.2016 - 17:27
Das Horror-Haus von Höxter
Foto: APA/dpa/Friso Gentsch

Überlebende: "Wurde drei Monate lang gequält"

04.05.2016, 12:20

Eine 51- Jährige aus dem Großraum Berlin ist laut Staatsanwaltschaft mehr als drei Monate lang in dem Horror- Haus in der Ortschaft Höxter misshandelt worden. Die Deutsche war demnach von Ende 2011 bis März 2012 festgehalten worden und hatte keine Möglichkeit zu fliehen, hieß es am Mittwoch.

Beide Beschuldigten hätten sie körperlich misshandelt. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung sei sie dann in einen Zug nach Hause gesetzt worden. Aus Angst vor angedrohter Gewalt habe sie die Polizei nicht eingeschaltet. Dies tat sie erst, als sie auf Fotos das Haus wiedererkannt hatte.

Foto: APA/dpa/Friso Gentsch

In Höxter hat die Polizei am Mittwoch die Suche nach weiteren Spuren fortgesetzt. Die Ermittler wollen ausschließen, dass es weitere Todesopfer gibt. Unter Tatverdacht stehen ein 46- Jähriger und seine 47- jährige Ex- Ehefrau, die bereits ein Geständnis abgelegt hat. Der Mann bestreitet eine Schuld. Das Duo soll Frauen mit Kontaktanzeigen angelockt haben. Die Ermittler vermuten als Motiv sadistische Machtspiele.

Foto: APA/AFP/dpa/MARCEL KUSCH

Mindestens zwei Frauen zu Tode gequält

Staatsanwaltschaft und Polizei hatten am Dienstag über schockierende Details zu den Fall berichtet. Danach soll das verdächtigte Paar zwei Frauen zu Tode gequält und vermutlich weitere Opfer über einen längeren Zeitraum misshandelt und festgehalten haben. Eine 33- Jährige aus Niedersachsen, mit der der Mann verheiratet war, sei bereits 2014 umgebracht, zerstückelt und im Kamin verbrannt worden. Ihre Asche hätten die Beschuldigten in der Umgebung verstreut.

Foto: APA/dpa/Marcel Kusch

Verbrechen durch Zufall aufgedeckt

Ins Rollen waren die Ermittlungen in der vergangenen Woche gekommen, als eine weitere Frau aus Niedersachsen ums Leben kam. Sie war von den Beschuldigten ebenfalls körperlich schwer misshandelt worden. Mit dem Auto wollten sie die geschwächte Frau zurück in ihre Wohnung nach Niedersachsen bringen. Nach einer Motorpanne rief das Paar auf einer Landstraße einen Rettungswagen. Die Frau starb kurz darauf in einem Krankenhaus.

04.05.2016, 12:20
AG/red
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