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06.12.2016 - 03:16
Die Angreifer teilten auch einige Schläge aus, wie in diesem Ausschnitt zu sehen ist.
Foto: LiveLeak.com

Türkei: Islamisten verwüsten Plattengeschäft

18.06.2016, 15:51

In Istanbul sind Musikfans von Islamisten angegriffen und brutal zusammengeschlagen worden. Die jungen Leute hatten sich am Freitagabend in einem Plattengeschäft getroffen, um gemeinsam das neue Album der britischen Rockband Radiohead anzuhören. Dann stürmten 20 Männer herein, brüllten die Anwesenden an und verprügelten sie.

Laut der Nachrichtenagentur Dogan wurden mindestens zwei Menschen verletzt, die Polizei leitete Ermittlungen ein. Die Angreifer warfen den Menschen im Plattengeschäft "Velvet IndieGround" im Stadtviertel Tophane vor, im Fastenmonat Ramadan Alkohol zu trinken. Auf Videos von der Attacke, die im Internet verbreitet wurden (siehe oben), ist zu sehen, wie die Angreifer den Laden verwüsten. Ein Mann, der mit einer Flasche geschlagen wird, blutet am Kopf. Einer der Angreifer schreit: "Wir werden euch töten, ihr Bastarde!"

Geschäftsinhaber ist Südkoreaner

Wie die Zeitung "Hürriyet" am Samstag berichtete, hielten sich während des Angriffs viele Südkoreaner in dem Plattengeschäft auf. Auch der Besitzer des Ladens stammt demnach aus Südkorea, lebt aber schon seit vielen Jahren in der Türkei. Das neue Radiohead- Album "A Moon Shaped Pool" konnte am Freitag weltweit in Plattengeschäften angehört werden.

Radiohead: "Unsere Herzen sind bei den Angegriffenen"

Die Band zeigte sich bestürzt über den Angriff. "Wir sind mit unseren Herzen bei den Angegriffenen", erklärten Radiohead auf ihrer Internetseite. "Wir hoffen, dass wir auf solche gewalttätigen Ausbrüche von Intoleranz eines Tages wie auf Dinge aus einer fernen Vergangenheit zurückblicken können. Fürs Erste können wir unseren Fans in Istanbul nur unsere Liebe und Unterstützung anbieten."

Radiohead-Sänger Thom Yorke
Foto: ASSOCIATED PRESS

In Tophane, das im europäischen Teil der türkischen Metropole am Bosporus liegt, wurden auch schon mehrere Galerien von Islamisten attackiert.

18.06.2016, 15:51
AG/red
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