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27.09.2016 - 00:28
Foto: APA/AFP/Mohamed Abdiwahab

Somalia: Mindestens 20 Tote bei Anschlag auf Hotel

26.02.2016, 21:41

Bei einem Terroranschlag auf ein bei Geschäftsleuten und Diplomaten beliebtes Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Freitag mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Personen seien verletzt worden, sagte ein Sprecher der Hauptstadtregion. Zu dem Angriff bekannte sich die radikalislamistische Al- Shabaab- Miliz.

Vor dem Angriff hatte es zwei heftige Explosionen gegeben. "Die erste Explosion fand in der Nähe der Peace Gardens (einer Parkanlage, Anm.) statt, die zweite in der Nähe des Somali Youth League Hotels", sagte ein Polizeivertreter. Wie ein AFP- Reporter berichtete, waren anschließend Schüsse aus Schnellfeuerwaffen zu hören.

Die Detonationen waren nach Zeugenberichten noch rund 15 Kilometer außerhalb von Mogadischu zu hören. Wie es weiter hieß, richteten die Sprengsätze schwere Schäden bei mindestens 25 umliegenden Gebäuden an. Unter deren Trümmern wurden deshalb noch zahlreiche weitere Opfer vermutet.

Al- Shabaab- Miliz bekennt sich zum Anschlag

Die Angreifer setzten zwei schwere Autobomben ein. In einer Erklärung im Internet bekannte sich die Al- Shabaab- Miliz zu dem Angriff auf das Hotel. Die Attacke habe mit einem Selbstmordanschlag begonnen, danach habe es eine Schießerei gegeben, hieß es.

Das Hotel liegt in der Nähe der schwer gesicherten Villa Somalia. In dem Gebäudekomplex befinden sich der Präsidentenpalast und die Büros des Regierungschefs. Der somalische Regierungssprecher Abdisalam Aato bestätigte zunächst lediglich die zwei Explosionen in der Nähe des Amtssitzes des Präsidenten. "Wir sind hier in Sicherheit", sagte er. Die Explosionen müssten sich aber sehr nahe am Regierungssitz ereignet haben, fügte er hinzu.

Wiederholt Anschläge auf Hotels und Restaurants

Die Al- Shabaab- Miliz, die Verbindungen zur Al- Kaida unterhält, hat wiederholt Anschläge auf Hotels und Restaurants in Mogadischu und anderen Städten Somalias verübt. Sie strebt den Sturz der somalischen Regierung an und will einen streng islamischen Staat schaffen. Auch in Kenia, dessen Militär wiederholt gegen die Extremisten im Nachbarland Somalia vorging, hat Al- Shabaab mehrfach Attentate verübt.

Zuletzt haben die Extremisten am Donnerstag bei einem Anschlag auf einen Militärstützpunkt der Afrikanischen Union in Somalia mindestens 180 kenianische Soldaten der Friedenstruppe getötet. 

26.02.2016, 21:41
AG/red
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