Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
05.12.2016 - 13:18
Die Kurden warnen vor einem EU-Deal mit dem "Terroristen Erdogan".
Foto: APA/AFP/JOHN THYS

Kurden: "Seid keine Komplizen von Verbrechern"

18.03.2016, 13:33

Die Kurden sehen einem möglichen Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei mit großer Sorge entgegen. Deshalb ist es am Freitag am Rande des derzeit stattfindenden Gipfels in Brüssel zu einer Protestkundgebung gekommen. "Seid keine Komplizen von Verbrechen", stand auf einem Großplakat, das den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit den EU- Sternen als Kopf zeigte.

Im Gipfelgebäude keine 200 Meter entfernt verhandelten die EU- Spitzen mit dem türkischen Regierungschef Ahmet Davutoglu über den geplanten Pakt . Für die Rücknahme aller Flüchtlinge von den griechischen Inseln verlangt Ankara viele Gegenleistungen: Die Aufnahme syrischer Flüchtlinge durch die EU auf legalem Wege, Visafreiheit für ihre Bürger ab Juni, schnellere Beitrittsverhandlungen sowie drei Milliarden Euro zusätzlich zu den bereits zugesagten drei Milliarden zur Unterstützung der in der Türkei verbleibenden Migranten.

So sehen die Kurden den Deal zwischen Erdogan und Merkels EU.
Foto: APA/AFP/JOHN THYS

Demonstration verlief friedlich

Die Demonstranten warfen der EU vor, für den Deal die Augen vor Massakern an Kurden zu verschließen und Erdogan aufzuwerten. Auf dem Großplakat reicht die mit dem EU- Emblem maskierte Merkel Erdogan ein Paket, aus dem Geldscheine flattern - Erdogan wiederum hat den in der Ägäis ertrunkenen Flüchtlingsjungen Aylan unter den Arm geklemmt. Die Demonstration verlief friedlich, die Kurden wurden von einer Polizeiabsperrung am Zugang zum Gipfelgelände gehindert.

Foto: APA/AFP/JOHN THYS

Amnesty: "Handelt nicht mit Flüchtlingen"

Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mahnte die EU mit einem Großplakat, in der Flüchtlingskrise ihre Werte nicht zu verkaufen: "Handelt nicht mit Flüchtlingen" stand auf dem Plakat, ein Foto zeigte eine Migrantin mit einem Kind vor einem Stacheldrahtzaun.

18.03.2016, 13:33
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum