Werbung
Willkommen
|
Aboheader_09-2016
Facebook Twitter Google Plus
01.10.2016 - 10:43
US-Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow
Foto: AP

Kerry: Einigung über Waffenpause mit Russland

21.02.2016, 12:27

Im Ringen um eine Waffenruhe im Bürgerkriegsland Syrien gibt es nach US- Angaben eine Grundsatzeinigung mit Russland. In einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow sei "eine vorläufige Einigung über die Bedingungen für eine Einstellung der Kampfhandlungen" erzielt worden, sagte US- Außenminister John Kerry am Sonntag in der jordanischen Hauptstadt Amman.

Die Feuerpause könne "in den kommenden Tagen beginnen", sagte der US- Außenminister. Die Präsidenten beider Länder, Barack Obama und Wladimir Putin, würden in den nächsten Tagen noch einmal darüber sprechen.

Moskau bestätigt Gespräche

Russland bestätigte die Gespräche: Nach einem ersten Telefonat am Samstagabend hätten Lawrow und Kerry ihre Gespräche über die geplante Waffenruhe in Syrien fortgesetzt, teilte das Außenministerium in Moskau am Sonntag mit. Die Agentur Interfax berichtete unter Berufung auf Diplomatenkreise, ein erwartetes Expertentreffen in der Schweiz zur Umsetzung der Feuerpause werde voraussichtlich in den kommenden Tagen stattfinden. Ursprünglich hätte ein solches Treffen am Samstag in Genf beginnen sollen.

Die USA, Russland und wichtige Regionalmächte hatten sich vergangene Woche in München auf eine Waffenruhe geeinigt, die ursprünglich am Freitag in Kraft treten sollte. Seitdem verschärfte aber unter anderem die Türkei ihr Vorgehen gegen die Kurden , die im Norden Syriens zuletzt andere Rebellen aus mehreren Ortschaften verdrängt hatten. Zuletzt hatte die Gewalt massiv zugenommen.

Assad unter Bedingungen zu Waffenruhe bereit

In einem Interview mit der spanischen Tageszeitung "El Pais" erklärte sich Präsident Assad ebenfalls grundsätzlich zu einer Waffenpause bereit . Allerdings listete er seine Bedingungen auf: Die Waffenpause dürfe auf keinen Fall von "den Terroristen" ausgenützt werden, um wieder stärker zu werden. Außerdem müssten andere Länder, "vor allem die Türkei", daran gehindert werden, Waffen bzw. weitere Kämpfer nach Syrien zu schleusen.

Lesen Sie auch:

21.02.2016, 12:27
red/AG
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum