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27.09.2016 - 05:44

Jerusalem: 21 Verletzte bei Explosion in Bus

18.04.2016, 21:58

Bei einer Explosion in einem Bus in Jerusalem sind am Montag mindestens 21 Menschen verletzt worden, davon mehrere schwer. Laut Angaben der israelischen Polizei wurde die Detonation durch eine kleine Bombe ausgelöst, die im hinteren Teil des Fahrzeugs explodiert ist, wodurch der Bus in Brand geriet.

Der Bus war durch die Explosion in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff zudem auf einen anderen Bus sowie auf ein Auto über. Zunächst hieß es, der Bus, in dem sich die Explosion ereignete, sei bis auf den Fahrer leer gewesen. Demnach gab es die meisten Verletzten im zweiten Bus. Später gab es dazu unterschiedliche Angaben.

Foto: APA/AFP/Thomas Coex

Der Ort der Explosion im Südwesten der israelischen Hauptstadt wurde abgesperrt, Rettungskräfte brachten Verletzte in Krankenhäuser. Die meisten der Opfer erlitten Rauchgasvergiftungen. Auf Fernsehbildern waren dunkle Rauchschwaden über dem Stadtteil Derech Hebron zu sehen.

Schwarzer Rauch über dem Stadtteil Derech Hebron
Foto: APA/AFP/Ahmad Gharabli

Der Leiter der United- Hazolah- Rettungskräfte, Mickey Cohen, sagte der Zeitung "Haaretz", bei seiner Ankunft seien "zwei Busse in Flammen gestanden". Er und seine Kollegen hätten mehreren Verletzten Erste Hilfe geleistet.

Die Polizei hatte bereits unmittelbar nach dem Vorfall von einem "Angriff" gesprochen, dann aber mitgeteilt, in alle Richtungen zu ermitteln. Der israelische Rundfunk berichtete später, es sei möglicherweise nur der Motor des leeren Busses explodiert. Schließlich wurde mit der Bestätigung einer Bombenexplosion die Vermutung eines Anschlags untermauert.

Seit Oktober Welle der Gewalt in Israel

Jerusalem war in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Schauplatz schwerer Anschläge auch auf Passagierbusse. Israel und die Palästinensergebiete werden seit Oktober von einer Welle der Gewalt erschüttert, bei der mittlerweile 201 Palästinenser sowie 28 Israelis und mehrere Ausländer getötet wurden. Bei den meisten der getöteten Palästinenser handelte es sich um erwiesene oder mutmaßliche Angreifer.

18.04.2016, 21:58
red/AG
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