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02.10.2016 - 00:17
Foto: AFP (Symbolbild)

Islamisten wollten biologische Waffen einsetzen

03.03.2016, 20:12

Zwei Wochen nach der Festnahme von zehn Dschihadisten hat das marokkanische Innenministerium am Donnerstagabend bekannt gegeben, dass die Gruppe "giftige und tödliche biologische Substanzen" für ein "terroristisches Vorhaben" in dem nordafrikanischen Land einsetzen wollte. Unter den von der Polizei beschlagnahmten Substanzen seien demnach auch solche, die "das Nervensystem zerstören und den Tod herbeiführen" können.

Laut dem Innenministerium in Rabat habe eine Untersuchung der hochgefährlichen Stoffe zudem ergeben, dass diese schwere Umweltschäden verursachen können.

Bei Razzien auch zahlreiche Schusswaffen sichergestellt

Die Festnahme der Islamisten war am 18. Februar in der Hafenstadt Al- Dschadida an der Atlantikküste erfolgt, der Polizeieinsatz erstreckte sich auf mehrere Städte Marokkos. Unter den Festgenommenen ist auch ein Franzose. Die Gruppe soll mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat zusammengearbeitet haben. Bei den Razzien wurden auch zahlreiche Schusswaffen sowie Munition und Militäruniformen sichergestellt.

Foto: APA/EPA/ALBARAKA NEWS

Die marokkanischen Behörden meldeten in letzter Zeit immer wieder Ermittlungserfolge im Kampf gegen Islamistengruppen mit engen Verbindungen zur IS- Miliz in Syrien und im Irak sowie die Festnahmen mehrerer IS- Rekrutierer. Erst in der Vorwoche zerschlugen marokkanische Sicherheitskräfte eine islamistische Terrorzelle an der nordafrikanischen Mittelmeerküste. Dabei wurden vier Mitglieder festgenommen, die im Verdacht stehen, Terroristen für Anschläge in Marokko und Spanien angeworben zu haben.

Aus Syrien und Irak zurückkehrende IS- Kämpfer als Gefahr

Seit 2002 wurden nach offiziellen Angaben in Marokko 153 "Terrorzellen" ausgehoben, 31 davon in den vergangenen drei Jahren. Laut US- Geheimdiensten sind in den vergangenen 18 Monaten zudem mehr als 1200 Marokkaner nach Syrien oder in den Irak gereist, um sich dort dem IS anzuschließen. Die Regierung in Rabat ist besorgt über die Gefahr durch zurückkehrende Kämpfer.

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red/AG
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