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28.09.2016 - 08:51
Foto: twitter.com, AP / Video: YouTube.com/G4ViralVideos

"Hitlergruß" sorgt bei US- Republikanern für Wirbel

21.07.2016, 19:00

Aufregung am Parteitag der Republikaner in Cleveland am Mittwochabend: Die US- Moderation Laura Ingraham hat sich nach ihrer Rede mit einer Handbewegung, die sehr stark an den Hitlergruß erinnert, verabschiedet. Ingraham gilt als konservativ und Trump- Sympathisantin. Am Parteitag sagte sie, dass die Nominierung von Trumps Kontrahentin Hillary Clinton ein "Witz" sei, genau wie hautenge Jeans oder Dutt- Frisuren für Männer. Gleichzeitig wetterte Ingraham gegen Journalisten, die "gefälligst ihre Arbeit machen sollen".

"Gott schütze euch und Gott schütze die Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Ingraham, als sie plötzlich ihren rechte Arm nach oben streckte. Sekunden später zuckte er schnell wieder nach unten und sie versuchte, das Geschehene mit einem zaghaftem Winken ins Publikum zu kaschieren. Scheinbar war ihr die Aktion peinlich. Ingraham stammt aus dem US- Bundesstaat Connecticut und hat eine eigene Radiosendung ("The Laura Ingraham Show").

Shitstorm im Internet

Ob die zweideutige Handbewegung nun Absicht oder reiner Zufall war, ihr "Gruß" hat im Internet einen wahren Shitstorm entfacht. Sätze wie "Ernsthaft? Sie will als Nazi bezeichnet werden?" oder "Himmel, Laura Ingraham, weißt du nicht, wie man vernünftig winkt?" sind da zu lesen.

Doch es gibt auch User, die Ingraham in Schutz nehmen. "Ich bin kein Laura- Ingraham- Fan, aber das war eindeutig kein Nazi- Gruß. Seid nicht albern", twittert ein User.

Cruz verweigert Trump unter Buhrufen Unterstützung

Der Parteitag der US- Republikaner ist auch abseits von Ingrahams Geste aus dem Ruder gelaufen. Ted Cruz, Senator von Texas und erbitterter Konkurrent bei den Vorwahlen, verweigerte dem nominierten Präsidentschaftskandidaten Donald Trump demonstrativ die Unterstützung.  Cruz hielt ein Loblied auf die Freiheit und konservative Prinzipien, ging aber nicht über einen Glückwunsch an Trump zu dessen Nominierung hinaus. Cruz erntete überwiegend lautstarke Buhrufe und wütenden Protest.

21.07.2016, 19:00
fho, krone.at
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