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26.09.2016 - 02:22
Foto: EPA

Griechenland: Lager mit 1900 Flüchtlingen geräumt

14.06.2016, 12:17

Die griechische Polizei hat am Dienstag zwei weitere improvisierte Flüchtlingslager an der Grenze zu Mazedonien geräumt. Rund 1900 Menschen sollten aus den beiden Lagern in offizielle Flüchtlingsunterkünfte in der Region gebracht werden, wie die Polizei mitteilte. Es handelt sich vor allem um Menschen aus Marokko, Algerien und Pakistan.

Bereits am Montag war ein Lager nahe der nordgriechischen Kleinstadt Polykastro geräumt worden. Die drei Lager entstanden nach der Räumung von Idomeni, wo monatelang mehr als 10.000 Menschen unter schwierigsten Umständen ausgeharrt hatten, weil sie auf eine Wiederöffnung der Balkanroute hofften. Nach der Räumung von Idomeni bildeten sich die drei neuen Lager um eine Tankstelle herum und bei einem Autobahnmotel etwa 20 Kilometer von der Grenze zu Mazedonien entfernt.

Griechenland: 50.000 Flüchtlinge drängen nach Mitteleuropa

Derzeit sitzen noch immer fast 50.000 Flüchtlinge in Griechenland fest, die eigentlich nach Deutschland, Österreich und in andere nördlichere Länder gelangen wollen. 

Foto: EPA

Bis Mai kamen 7000 unbegleitete Kinder nach Italien

Laut UN- Angaben flüchten immer noch Tausende Kinder alleine nach Europa. Bis Ende Mai kamen laut dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) mehr als 7000 unbegleitete Minderjährige über die zentrale Mittelmeerroute nach Italien. Nur acht Prozent aller Kinder, die über das Meer nach Italien gelangten, waren mit Begleitpersonen unterwegs, wie UNICEF am Dienstag mitteilte.

Die Kinder, die meist schwer traumatisiert aus Nordafrika kommen, sind auf ihrer Reise besonderen Gefahren ausgesetzt. Missbrauch und Ausbeutung durch Schmuggler steht laut UNICEF für viele auf der Tagesordnung. Besonders gefährdet seien junge Migranten, die sich die Kosten für ihre Überfahrt erst erarbeiten müssten. Kinder aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara müssten teilweise wochen- und monatelang unter sklavenähnlichen Bedingungen Geld verdienen, um Schlepper bezahlen zu können. Laut Aussagen von italienischen Sozialarbeitern kommen libysche Mädchen nach Vergewaltigungen durch Menschenhändler häufig bereits schwanger in Europa an.

14.06.2016, 12:17
AG/red
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