Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
28.09.2016 - 05:31
Foto: thinkstockphotos.de

Finanzplatz London droht Abzug vieler Konzerne

30.06.2016, 12:15

Der Finanzmetropole London droht nach der Brexit- Abstimmung nun der Abzug zahlreicher internationaler Konzerne. Davon betroffen wären neben Steuereinnahmen auch viele Arbeitsplätze. Erst am Dienstag kündigte etwa Mobilfunkriese Vodafone an, seine bis zu 13.000 Mitarbeiter in Großbritannien womöglich in andere Standorte zu verlagern.

Mobilfunkriese Vodafone beschäftigt in England 13.000 Mitarbeiter.
Foto: AFP

Es sei wichtig, weiterhin von der Freizügigkeit von Bürgern, Kapital und Gütern zu profitieren, schrieb Vodafone in einem Brief an mehrere Medien. Zumindest die Firmenzentrale könne in Zukunft außerhalb Englands verlagert werden. Noch sei es zu früh, über den langfristigen Standort des Hauptsitzes zu entscheiden, aber es werde entschieden, "was auch immer zweckmäßig" sei.

Die Bank Lloyds streicht nach dem Brexit Hunderte Jobs.
Foto: AFP

Großbank Lloyds baut Hunderte Jobs ab

Auf jeden Fall Jobs abbauen wird die Großbank Lloyds. Wie das führende Hypothekeninstitut des Landes am Mittwoch bestätigte, fallen abzüglich neu geschaffener Jobs insgesamt 525 Stellen weg. Zumindest 23 Filialen sollen im ganzen Land geschlossen werden.

Der deutsche Konzern Siemens überlegt "Investitionsentscheidungen" künftig anders zu treffen.
Foto: APA/AFP/POOL/BEN PRUCHNIE

Siemens erwägt andere "Investitionsentscheidungen"

Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat laut einem "Spiegel"- Bericht bereits den weiteren Ausbau seines großen Werkes in Hull an der Nordsee gestoppt. Bereits vor der Abstimmung hatte die Firma gewarnt: "Falls Großbritannien die EU verließe, würde Siemens seine Geschäftsaktivitäten dort nicht beenden. Ein Austritt könnte aber bei zukünftigen Investitionsentscheidungen eine Rolle spielen."

Billigflieger Easyjet könnte seine Firmenzentrale aus Luton bei London abziehen.
Foto: AFP

Billigflieger könnte London verlassen

Die Billigfluglinie Easyjet hat zuletzt mehrmals Überlegungen angestellt, seine Firmenzentrale aus Luton bei London in ein anderes Land der EU zu verlagern. Nach dem Brexit war der Aktienkurs des Unternehmens massiv eingebrochen. Der in Irland beheimatete Konkurrent Ryanair hat bereits angekündigt, keine neuen Flugzeuge mehr in Großbritannien zu stationieren.

Die Investmentbank Goldman Sachs hat Berichte über einen Abzug aus London dementiert.
Foto: AP

US- Investmentbanken setzen weiter auf London

Die beiden US- Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley dementierten hingegen Berichte, wonach sie nach dem Brexit- Votum bereits Büroflächen in Frankfurt angemietet haben sollen. "Wir haben keine Änderungen in unserem Bedarf an Büroflächen in Frankfurt als Resultat des Referendums vorgenommen", teilte Goldman Sachs der britischen Nachrichtenagentur PA mit.

Es gebe bei Goldman Sachs keine unmittelbaren Veränderungen "wie unsere Geschäfte geführt werden, oder wo sie geführt werden". Auch Morgan Stanley ließ wissen, man habe keine zusätzlichen Büroflächen in Frankfurt angemietet. Insgesamt beschäftigen die beiden Institute 11.500 Angestellte in London.

30.06.2016, 12:15
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum