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30.09.2016 - 08:46
Foto: APA/AFP/ODD ANDERSEN

"Familienclans stiften Migranten zu Straftaten an"

11.04.2016, 05:59

Nach Österreich hat nun auch Deutschland ein massives Problem mit kriminellen Migranten. Wie der Berliner Oberstaatsanwalt Sjorns Kamstra berichtete, versuchen speziell arabische Familienclans immer häufiger, Flüchtlinge zu organisierten Straftaten anzustiften. Dabei nutzen sie die ungewisse Zukunft der Neuankömmlinge schamlos aus. "Die Flüchtlinge kommen hierher und haben kein Geld. Und ihnen wird gezeigt, wie man ungelernt sehr schnell an Geld kommen kann", sagte Kamstra.

Viele dieser Flüchtlinge könnten kein Wort Deutsch und seien daher besonders anfällig, wenn sie von jemandem in ihrer Heimatsprache angesprochen würden, so Kamstra in der "Welt am Sonntag". Dabei haben die Clans nach Informationen der Zeitung vor allem junge und körperlich starke Männer im Visier.

Botschaft an Migranten: "Gefängnis besser als Krieg"

"Diese werden dann für die Drecksarbeit eingesetzt. Zum Beispiel für Einbrüche und Drogenhandel", sagte Kamstra. Ihnen werde eingeredet, selbst nach einer Festnahme oder gar in einem deutschen Gefängnis würde es ihnen immer noch besser gehen als im Krieg.

Foto: AFP

In Berlin sind nach Angaben der Behörden etwa sieben bis neun arabische Großfamilien kriminell auffällig, sie beherrschen den Großteil der organisierten Kriminalität. Strukturen und Vernetzungen der Clans könnten aber nur dann effektiv bekämpft werden, wenn Polizei und Staatsanwaltschaft Einblicke in deren Geldströme hätten, sagte Kamstra der Zeitung.

In Wien wurde 2015 fast jeder dritte Flüchtling straffällig

In Wien wurde laut Innenministerium im Vorjahr - wir berichteten   - fast jeder dritte Asylwerber straffällig. Und die Zahl krimineller junger Asylwerber (bis 20 Jahre) stieg um 72 Prozent. Sogar sieben Flüchtlingskinder unter neun Jahren wurden straffällig.

Für Deutschland forderte Kamstra vom Gesetzgeber mehr Unterstützung im Kampf gegen die organisierte Kriminalität: "Wir brauchen die Beweislastumkehr." Bislang müssten die Ermittler einem Beschuldigten nachweisen, dass größere Geldsummen aus kriminellen Geschäften stammten. "Es müsste genau andersherum laufen", so der Oberstaatsanwalt.

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krone.at/AG
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