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04.12.2016 - 09:53
Donald Trump bei einer Rede in Fountain Hills, Arizona
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/Ralph Freso

Eigene Partei ruft zum "Krieg" gegen Trump auf

20.03.2016, 18:07

Milliardär Donald Trump hat die besten Karten, als republikanischer Kandidat für die US- Präsidentenwahl im November nominiert zu werden. Bei den Vorwahlen führt er mit gut 250 Delegierten- Stimmen vor seinem ersten Verfolger Ted Cruz. Doch wegen seinen provozierenden Aussagen in der Öffentlichkeit wird der Unmut in den eigenen Reihen immer größer. Führende Republikaner rufen nun sogar zum "100- Tage- Krieg" gegen Trump auf und wollen so spätestens bis zum Parteitag Mitte Juli eine mögliche Nominierung des 69- Jährigen verhindern.

Laut "New York Times" feilen einige Republikaner an einer Kampagne gegen Trump und sprechen von einem "politischen Guerilla- Krieg". "Noch ist er aufzuhalten", sagte etwa David McIntosh, Präsident des konservativen Clubs für Wachstum, der bereits Millionen Dollar in Anti- Trump- Spots gesteckt haben soll.

"Trump steht für Rassismus"

Auch der republikanische Präsidentschaftskandidat von 2012, Mitt Romney (69), sprach sich inzwischen ganz deutlich gegen den Milliardär aus. Trump stehe für "Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Engstirnigkeit, Ausländerfeindlichkeit, Vulgarität und für Drohungen und Gewalt", erklärte Romney. "All das widert mich an."

Der frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney wird als Außenminister gehandelt.
Foto: APA/EPA/SHAWN THEW

Gemeinsam mit anderen Verbündeten wollen die Kritiker nun die wichtigsten Schwachpunkte Trumps definieren. Zudem steht im Raum, ob man sich mit einem der noch verbliebenen Kandidaten, Senator Ted Cruz (45) und Ohios Gouverneur John Kasich (63), vereinen soll. "Das Rennen kann noch von einem Vertreter des freien Marktes gewonnen werden, der nicht Trump heißt", hofft McIntosh.

Trump: "Unruhen bei Nicht- Nominierung"

Trump wiederum drohte zuletzt der eigenen Partei: "Selbst wenn ich nicht die Mehrheit von 1237 Wahlmänner bekomme, muss ich nominiert werden. Sonst wird es zu Unruhen kommen." Zugleich bekommt der Politiker ständig neue Fans. Je mehr und je lauter er polarisiert, desto mehr Amerikaner, die sonst nicht zu Vorwahlen gehen oder sich nicht um Politik kümmern, geben plötzlich ihre Stimme ab.

Erneut Gewalt bei Wahlkampfauftritt

Unterdessen kam es am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt Trumps neuerlich zu einem gewaltsamen Zwischenfall. Videoaufnahmen des Fernsehsenders NBS zeigen, wie ein Besucher der Veranstaltung in Tucson (Arizona) Gegner des Milliardärs schlägt und anrempelt, während dieser von Sicherheitsleuten aus dem Saal gebracht wird.

Sicherheitsleute führen einen Demonstranten von einer Trump-Wahlkampfveranstaltung ab.
Foto: ASSOCIATED PRESS

Der Mann hatte zuvor ein Plakat mit Trumps Gesicht und der Aufschrift "Schlecht für Amerika" hochgehalten. Nach Angaben von NBC wurde der Angreifer überwältigt und in Handschellen weggebracht. Er muss sich laut Polizei wegen tätlichen Angriffs verantworten. In letzter Zeit führt die aggressive Rhetorik des Milliardärs zunehmend zu Gewalt zwischen seinen Fans und Gegnern.

Im rund 170 Kilometer entfernten Phoenix hatten zuvor etwa 50 Gegner vergeblich versucht, eine Zufahrtstraße zu Trumps Auftrittsort zu blockieren. Drei der Demonstranten wurden festgenommen und zwei Wagen abgeschleppt. In Arizona finden am Dienstag die nächsten wichtigen Vorwahlen statt.

20.03.2016, 18:07
krone.at/AG
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