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03.12.2016 - 04:34
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/JOHN GRESS / Video: Ruptly.TV, krone.tv

"Donald Trump ist nicht unser Präsident!"

10.11.2016, 07:57

Nach dem Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl hat es in mehreren US- Städten spontane Proteste gegeben. In manchen Fällen wurden laut Medienberichten in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) Straßen blockiert, Müllhaufen in Brand gesetzt und US- Flaggen verbrannt. Zehntausende US- Bürger verkündeten lautstark: "Donald Trump ist nicht unser Präsident!"

In New York protestierte am Mittwochabend eine große Menschenmenge mit der Parole "Nicht mein Präsident!" vor dem Trump Tower gegen den zukünftigen US- Präsidenten.

Proteste in New York
Foto: AP
Auch Sängerin Lady Gaga demonstrierte vor dem Trump Tower in New York.
Foto: APA/AFP/DOMINICK REUTER
Proteste gegen Trump in New York
Foto: APA/AFP/PAUL BEATY

In Manhattan mischte sich der Dokumentarfilmer Michael Moore ("Trumpland") unter die Demonstranten. Am Mittwochabend postete er auf Facebook ein Video von der aufgebrachten Menschenmenge.

Die meisten Anti- Trump- Demonstrationen gab es an der Westküste, wo die große Mehrheit die Demokratin Hillary Clinton gewählt hatte. In Portland im Bundesstaat Oregon etwa marschierten laut örtlichen Medienberichten rund 200 Menschen durch die Straßen. Einige blockierten zeitweise die Spuren einer Autobahn.

Eine Straßenblockade in Portland
Foto: ASSOCIATED PRESS

Auch im kalifornischen Oakland zogen laut Medienberichten Hunderte Menschen durch die Straßen. Sie skandierten die Parole: "Nicht unser Präsident!". Ein Demonstrant wurde dort Medienberichten zufolge auf einem Highway von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Proteste in Kalifornien
Foto: AP
Proteste in Kalifornien
Foto: AP
In Kalifornien kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Foto: AP

Auch in den kalifornischen Städten San Francisco, Berkeley und Los Angeles, in Seattle im Nordweststaat Washington und in Pittsburgh im Ostküstenstaat Pennsylvania gab es wütende Protesten gegen den künftigen Präsidenten.

Anti-Trump-Proteste an der Universität Berkley in Kalifornien
Foto: AP
Demonstranten in Los Angeles
Foto: APA/AFP/RINGO CHIU

Im Internet machte das Video eines kleinen Mädchens, das lautstark gegen Donald Trump demonstrierte, die Runde: "Ich kann noch nicht wählen, aber das heißt nicht, dass es mich nicht verletzt!"

Anti-Trump-Kundgebungen auch in Pennsylvania
Foto: AP
Anti-Trump-Protest in Athens, Georgia
Foto: AP
"Ein Vergewaltiger ist nicht mein Präsident", ist auf diesem Schild in Chicago zu lesen.
Foto: APA/AFP/DEREK R. HENKLE

Auch in Chicago gingen Tausende Menschen auf die Straße.

Eine Anti-Trump-Demo in Chicago
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/JOHN GRESS
Eine Anti-Trump-Demo in Chicago
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/JOHN GRESS
Proteste gegen Trump in Washington in der Nähe des Weißen Hauses
Foto: APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS
Studentenprotest im US-Staat Connecticut
Foto: ASSOCIATED PRESS

Trump will "Präsident aller Amerikaner sein"

Trump schaltete unterdessen offenbar von Krawall auf Aussöhnung um. "Jetzt ist die Zeit gekommen, die Wunden der Spaltung zu heilen und als vereintes Volk zusammenzukommen", warb der Milliardär in seiner Siegesrede am Mittwoch  um jene Amerikaner, die für seine Rivalin Hillary Clinton gestimmt hatten.

Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/SPENCER PLATT

Trump versprach, er werde Präsident für alle Bürger sein: "Jeder Amerikaner wird die Chance haben, sein Potenzial auszuschöpfen." Er wolle die Nation einen und dabei auch diejenigen ins Boot holen, die ihn nicht unterstützt hätten. Auf Basis seines Wirtschaftsplans werde er das Wachstum verdoppeln. Außenpolitisch kündigte er an, mit allen Staaten zusammenzuarbeiten, die dazu bereit seien. Er wolle fair mit der Weltgemeinschaft umgehen, fügte jedoch hinzu: "Amerika wird sich mit nichts weniger als dem Besten zufriedengeben."

10.11.2016, 07:57
AG/red
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