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08.12.2016 - 18:46
Foto: Washington Post, AP, Spiegel.de

Das sagt die internationale Presse zu Trumps Sieg

09.11.2016, 13:23

Was niemand recht glauben wollte, ist seit Mittwoch Gewissheit: Donald Trump hat die Wahl zum US- Präsidenten gewonnen. Während im Lager des unberechenbaren, milliardenschweren Republikaners gefeiert und gejubelt wird, gibt es bei der unterlegenen Kontrahentin Hillary Clinton und deren Anhängern lange Gesichter. Auch die Reaktionen der internationalen - und vor allem der europäischen - Presse sind von Fassungslosigkeit und Verunsicherung geprägt. Es gibt aber auch positive Stimmen.

"Der Spiegel" (Deutschland):

"Hillary Clinton hat die Wahl verloren, weil sie die verachtete Politikelite in Washington verkörpert - und Donald Trumps Sieg verschärft nicht nur die Spaltung der USA: Auch die internationale Politik wird wilder, härter, unberechenbarer. Wir sind endgültig im Zeitalter des Populismus angekommen."

"Bild" (Deutschland):

"Tränen im Clinton- Lager, Mega- Wahlparty für die Fans von Donald Trump. Wie konnte dieses Szenario Wirklichkeit werden?"

"Berliner Morgenpost" (Deutschland):

"Dieser 9. November 2016 ist nach der Katastrophe von 9/11 für das intellektuelle Amerika ein politisches 11/9. (...) Es waren die Unpolitischen, die wirtschaftlich Abgehängten und die Wut- Bürger, die am Wahlautomaten ihren Frust nach acht enttäuschenden Obama- Jahren rausließen. Ihnen waren Lügen, Hass und auch üble Sex- Prahlereien egal. Sie folgten einem banalen - aber genialen - Versprechen: "I make America great again." Und nun? So schwer es fällt: Gewählt ist gewählt - und der Wählerwillen muss akzeptiert werden. In einer Demokratie gibt es keine gute oder schlechte Stimme. Donald Trump zieht mit Melania jetzt ins Weiße Haus ein und die ganze Welt wird Zeuge eines historischen Erziehungsprojekts: Ein rüpelhafter Kandidat, der Religionen diskriminieren und Mauern bauen will, muss zum verantwortungsvollen Präsidenten mutieren. Das wird eine historische Aufgabe für Berater, Militärs und die Partner Amerikas."

Foto: YouTube.com

"Washington Post" (USA):

"Donald Trump hat die Wahl durch eine atemberaubende Aufholjagd auf Clinton gewonnen. Den Sieg brachten ihm Wähler, die von der bisherigen Politik in den USA die Nase voll hatten und eine Veränderung wollen, die sie Hillary Clinton nicht zutrauten."

"New York Times" (USA):

"Trump triumphiert. Er wurde überraschend zum 45. US- Präsidenten gewählt, weil die Wähler das politische Establishment ablehnen. Seine Kampagne war populistisch und polarisierend und widersprach den alten Idealen der amerikanischen Demokratie."

Foto: APA/AFP/LAURA SEGALL

"Le Figaro" (Frankreich):

"Amerika ähnelt an diesem Morgen einer dieser Schwerverwundeten, denen man den Schlamm abwaschen muss, um ihre Wunden zu entdecken und sie endlich zu versorgen. Der Zusammenstoß war heftig, die Schäden sind immens. Zwei Länder sind aufeinandergeprallt, ohne dass irgendjemand über lange Zeit den Unfall hätte kommen sehen. Die erste Aufgabe des neuen Bewohners des Weißen Hauses wird es sein, zu versuchen, sie wieder zu vereinigen. (...) Neben Gewalt und Schlamm wird von diesem amerikanischen Wahlkampf das Bild eines großen Scheiterns bleiben. Politiker, Medien, Analysten haben den Bulldozer Trump nicht kommen sehen und sich bereitwillig an die Karikatur gehalten. Oder eher: Sie haben das wütende Volk nicht wahrgenommen, das auf seiner breiten Spur marschierte. (...) Das Jahrmarkt- Phänomen hat das Gesellschaftsphänomen verdeckt."

"Liberation" (Frankreich):

"Schock. Donnerschlag. Und ein Schwindelgefühl angesichts der Idee, dass Donald Trump in kaum zweieinhalb Monaten seine Koffer im Weißen Haus abstellt. (...) Mit einem außergewöhnlichen politischen Gespür begabt, hat Donald Trump, ein ebenso visionäres wie unheilvolles Genie, mehr als irgendjemand sonst den Verdruss eines Teils Amerikas und dessen Abscheu auf Washington und die Eliten erfasst, die den Hoffnungen von Hillary Clinton eine kalte Dusche verpasst haben." Auf der Titelseite ist ein Bild Trumps zu sehen, darunter steht nur ein einziges Wort: "Trumpocalypse".

"Le Monde" (Frankreich):

"Mit einer Wahl hat sich am Dienstag, dem 8. November, der Blick Washingtons auf die Welt und jener der Welt auf die Vereinigten Staaten dramatisch verändert. Das Erdbeben beschränkt sich nicht allein auf die demokratische Beispielhaftigkeit, auf die Washington - nicht ohne eine gewisse Arroganz - Anspruch erhob. Die Nachfolge im Weißen Haus kann nicht mit anderen Machtwechseln zwischen den zwei großen amerikanischen Parteien verglichen werden, die sich oft hinter den gleichen Zielen versammeln, wenn die Interessen das Landes auf dem Spiel stehen. Mit Donald Trump beginnt die Zeit des Unbekannten."

Foto: AP

"Gazeta Wyborcza" (Polen):

"Donald Trump muss der Welt als Präsident der Vereinigten Staaten keine apokalyptische Katastrophe bringen. Aber leider bedeutet seine Wahl für die Welt, wie wir sie heute kennen, radikale Veränderungen zum Schlechten. Ein weiterer Stein fällt aus der Mauer der westlichen Stabilität. (...) Wir wissen nicht, was für ein Präsident Trump sein wird, aber seine bisherigen Aussagen aus der Wahlkampagne können uns nicht optimistisch stimmen."

"Rzeczpospolita" (Polen):

"Man kann sich natürlich vormachen, und diese Illusionen sind in den Kommentaren bereits zu spüren, dass Präsident Trump in internationalen Angelegenheiten seine Ankündigungen aus dem Wahlkampf nicht umsetzen wird. Dass er sich nicht mit Putin an einen Tisch setzen und dort die Welt neu aufteilen wird. Dass er nicht die NATO auseinandernimmt, weil sie den amerikanischen Arbeiter seiner Meinung nach zu viel kostet. Dass sich die USA nicht aus Europa zurückziehen (..). Dass er in Syriens Diktator nicht einen hervorragenden Partner sieht. Dass er - kurz gesagt - die Welt nicht auf den Kopf stellt.

"Volkskrant" (Niederlande):

"Mit dem Wahlsieg von Donald Trump hat die weiße Unzufriedenheit Amerika in den Griff bekommen. Die amerikanischen Proteststimmen haben sich als lauter erwiesen, als Meinungsforscher zu hören glaubten - es wurde also doch das Brexit- Szenario. Der Kandidat Trump hat es als erster verstanden, diese Unzufriedenheit aufzuzeigen und zu kanalisieren. Nun ist die Frage, ob Trump auch weiterhin darauf hören wird. Seine Ankündigungen im Wahlkampf lassen jedenfalls viel Streit erwarten.

"Times" (Großbritannien):

"Trump war stark angeschlagen durch sein Benehmen, doch der Schaden wäre viel größer gewesen, wenn die Menschen seiner Gegnerin vertraut hätten. Weil Donald Trumps Mängel so groß sind, haben europäische Beobachter unterschätzt, wie viele Amerikaner der Ansicht sind, dass Hillary Clintons Mängel mindestens ebenso groß sind. Das mag für viele auf dieser Seite des Atlantik eine außerordentliche Einschätzung sein. Doch wenn man dies nicht begreift, ist es unmöglich, die US- Wahl von 2016 zu verstehen."

Hillary Clinton auf dem Weg zur Wahlkabine
Foto: APA/AFP/Brendan Smialowski

"Financial Times" (Großbritannien):

"Donald Trumps erstaunlicher Sieg stellt die Weichen für eine Reihe von radikalen politischen Wenden - im Inland wie im Ausland. Unter Trump als Präsident könnten einige der für Barack Obama charakteristischen Errungenschaften versenkt werden, darunter (die Krankenversicherung) Obamacare, die Umweltpolitik und das Atomabkommen mit dem Iran. Die Hoffnungen der Demokraten, den Obersten Gerichtshof für die nächste Generation nach ihren Vorstellungen formen zu können, dürften zunichtegemacht werden. Ein viel stärker konservativer Gerichtshof ist nun wahrscheinlich.

"The Guardian" (Großbritannien):

"Wer hat Schuld? Diese Liste ist so lang. Sie reicht von der Republikanischen Partei zu den Medien, zu den Meinungsforschern und Datenfreaks, die so falsch lagen, zu Clintons Wahlkampfteam, das demokratische Hochburgen für selbstverständlich hielt, bis zu Clinton selbst, die trotz all ihrer Stärken eine Kandidatin mit Makeln war. Man könnte sie alle verurteilen, aber wen kümmert das schon an einem solchen Tag? Das mächtigste Land der Welt wird künftig von seinem gefährlichsten Führer gelenkt werden. (...) Der Präsident, der zu Kriegszeiten das Amt innehatte, das Trump im Jänner antreten wird, sagte einst den Amerikanern: "Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst." Das stimmt heute so nicht. Amerika und wir alle haben viel zu fürchten - allen voran den Mann, der jetzt an der Spitze der Welt steht."

"Neue Zürcher Zeitung" (Schweiz):

"Und wieder einmal lagen die Umfragen falsch: Vor allem die weiße Unter- und Mittelschicht im nördlichen Industriegürtel des Mittleren Westens hat dem Außenseiter den Weg zum Erfolg geebnet. Es war eine Art Wiederholung des Brexit- Referendums in Großbritannien. (...) Den Durchbruch schaffte Trump aber genau mit jener Wählerschaft, die er mit seinen provokativen, oft beleidigenden Aussagen direkt angesprochen hatte: die früher gewerkschaftlich linke, weiße Unter- und Mittelschicht, die sich von den Eliten in Washington, von Wall Street und von der Demokratischen Partei verraten und verkauft fühlte und in Trump jene Figur sah, die ihrem Schmerz und ihrer Perspektivlosigkeit ein trotziges "Nein, wir verschwinden nicht einfach!" entgegenschleuderte."

Foto: AFP

"Tages- Anzeiger" (Schweiz):

"Nicht nur wird Donald Trump im Januar ins Weiße Haus einziehen, er wird zudem mit einer republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus und wahrscheinlich einer Mehrheit im Senat regieren - ein politischer Durchmarsch, der den Republikanern eine Chance bietet, die politische Landschaft in den Vereinigten Staaten weitgehend umzugestalten. (...) Gewiss wird Donald Trump in Versuchung geraten, die Welt neu zu ordnen. Was bei den Wahlen in den Vereinigten Staaten geschah, wird die Welt wahrscheinlich auf Jahre hinaus erschüttern. Und es stimmt nicht sonderlich beruhigend, dass aus Trumps Lager verlautete, der neue Präsident werde Newt Gingrich womöglich zum Außenminister ernennen. Nicht nur die Vereinigten Staaten müssen sich auf turbulente Zeiten gefasst machen."

"Blick" (Schweiz):

"Mit Donald Trump ist genau der Mann Präsident geworden, vor dem die Väter der amerikanischen Verfassung immer Angst hatten: der hemmungslose Populist ohne Sinn für Ausgleich und Bürgertugenden. (...) Jetzt aber hat Trump nicht nur das mächtigste Amt der Welt zur Verfügung, er hat an seiner Seite auch eine republikanische Parlamentsmehrheit samt einer konservativen Hälfte des Obersten Gerichts, die seit Jahren beweist, dass Parteilichkeit ihr weit wichtiger ist als die Interessen des Landes. Trump wird zunächst im Gericht eine rechte Mehrheit einrichten und danach freie Hand haben für ein Programm, das selbst Konservative für gefährlich halten."

"De Tijd" (Belgien):

"Amerika muss nicht wieder groß werden, es muss sich aber wieder mit der Politik versöhnen. Das ist die einzige Schlussfolgerung nach einer langen und traurigen Kampagne, die der Präsidentschaftswahl vorausging. Amerikas Demokratie muss wieder hergestellt werden. (...) Es ist eine neue politische Kultur erforderlich, um die USA wieder mit den Politikern und mit sich selbst zu versöhnen. Das wird eine außerordentlich schwierige Aufgabe. Trump hatte mit der Zerstrittenheit gespielt, um Wähler anzuziehen. Es ist schwer, in ihm die versöhnende Persönlichkeit zu sehen, die Amerikas Politik aus der Sackgasse holen kann. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dies nun vier verlorene Jahre werden."

Trump: ein Küsschen für seine First Lady
Foto: Walker/face to face

"Aftonbladet" (Schweden):

"Für die Welt und Schweden dürfte ein Sieg von Donald Trump eine dramatische Veränderung beinhalten. Seine Außenpolitik ist im Großen und Ganzen völlig unbekannt, außer dass er Gegner des Freihandels ist, skeptisch gegenüber den NATO- Verpflichtungen und den russischen Präsidenten Wladimir Putin mag. Wie er sich im Mittleren Osten, im Bezug auf China oder im Kampf gegen Terrorismus verhalten wird, können wir nur raten. (...) Er hat freie Medien angegriffen, unabhängige Richter infrage gestellt und gedroht, seine Gegenkandidatin ins Gefängnis zu werfen. Das sind Methoden, die wir mit Diktaturen und autoritären Staaten verbinden - nicht mit den USA und der westlichen Welt. Und Trumps Bewegung liegt in der Nähe von Parteien wie den Schwedendemokraten und dem europäischen Rechtspopulismus. Das verheißt nichts Gutes."

"Expressen" (Schweden):

"Es ist wahr, dass Donald Trump unwissend, unberechenbar und ein Mobber ist. Für seine Wähler ist es aber nicht 'wahr für sie und falsch für andere'. (...) Stattdessen wenden sie eine bekannte Taktik an, die wir Menschen benutzen, wenn die Fakten auf dem Tisch in eine andere Richtung deuten als die, zu der wir uns hingezogen fühlen: Leugnen und Herausreden. Vielleicht haben wir uns von einem politischen Klima, das auf Vernunft basiert, zu einem hinbewegt, das auf Gefühlen basiert."

Donald Trump bei seiner Siegesrede
Foto: Ruptly.TV

"Svenska Dagbladet" (Schweden):

"Wenige politisch Interessierte in Schweden müssen lange nachdenken, bevor sie die Parallele zwischen Trump und SD (rechtspopulistische Partei Schwedendemokraten) sehen, einer Partei, deren führende Mitglieder sich beispiellos schlecht aufgeführt haben und deren Ausflüchte die Sache nur noch schlimmer gemacht haben. Aber sowohl Trump als auch (SD- Chef) Jimmie Åkesson haben ihre Hausaufgaben gemacht und das gedeutet, was viele fühlen und denken. Es geht um die Großstädte gegen die ländlichen Regionen, und darum, dass Wähler das politische Establishment satthaben, das Eliten in den Großstädten repräsentieren."

"Hospodarske noviny" (Tschechien):

"Das auffälligste Merkmal der zurückliegenden amerikanischen Wahlkampagne war die schwer verständliche gegenseitige Intoleranz, wenn nicht gar der Hass, zwischen beiden Lagern. Dies spiegelt eine tiefe Zerrissenheit der Gesellschaft, die lange von der Vorstellung des amerikanischen Traums zusammengehalten worden war. Viele Wähler, ob nun demokratische oder republikanische, eint heute das unangenehme Gefühl, dass man schon schlafen muss, um an den amerikanischen Traum zu glauben, wie es der Komiker George Carlin gesagt hat. (...) Wenn Donald Trump zum Sinnbild der diesjährigen Kampagne geworden ist, muss man in Erinnerung behalten, dass er nicht die Ursache, sondern ein Symptom der Probleme der amerikanischen Gesellschaft ist."

"Lidove noviny" (Tschechien):

"Wenn man unabhängige und sachlich informierende Medien zu den Grundpfeilern einer Demokratie zählt, dann wirft die zurückliegende US- Wahlkampagne ernste Fragen auf. In Russland folgen die Medien politischen Aufträgen und unterliegen Druck und Zensur. Die meistgesehenen US- Nachrichtensender Fox News und CNN haben sich indes ganz freiwillig zu Geiseln Donald Trumps gemacht. Dessen Show zog bei den Zuschauern, die Gewinne gingen nach oben, die übrigen Kandidaten aber unter. Damit es keine Missverständnisse gibt: Im Unterschied zu Russland haben die USA eine funktionieren Demokratie, die auf der Freiheit des Einzelnen beruht, in ihre DNA geschrieben. Das haben auch die Schlangen vor den Wahllokalen unterstrichen. Doch ihr demokratisches Modell, das vor einem Vierteljahrhundert als 'Ende der Geschichte' gerühmt wurde, steht heute mehr denn je unter Druck."

"Iswestija" (Russland):

"Nicht nur für die Demokraten, sondern auch für einen Teil der republikanischen Führung galt ein Präsident Trump als die schlechtere Variante. Denn er fürchtet sich nicht, gegen das etablierte System anzugehen, und er sagt, was er denkt, und nicht das, was konform ist. Aus genau diesem Grund haben in diesem Wahlkampf nicht nur die Anhänger Clintons gegen ihn gearbeitet."

"Nesawissimaja Gaseta" (Russland):

"Trump und der Brexit schaffen einen übermächtigen Trend, der auch einen Sieg der Alternative für Deutschland bedeutet und für Marine Le Pen in Frankreich."

"La Stampa" (Italien):

"Das Volk des Aufstandes erobert Amerika und wählt Donald Trump, es erschüttert die Welt. In knapp elf Monaten hat der weiße Mittelstand, gegeißelt von der Wirtschaftskrise und sozialen Missständen, in dem Tycoon einen Verteidiger gefunden, der (...) die Demokraten von Hillary Clinton geschlagen und das Establishment in Washington gedemütigt hat. Er hat den ganzen Planeten überrascht. Es ist ein Hurrikan der Unzufriedenheit, der aus dem Bauch der Nation schlägt und der seine Hochburg in den Midwest- Staaten hat, die Barack Obama einst erobert hatte und die nun die Farbe gewechselt haben. Weil Millionen verarmte Familien ohne Hoffnung auf Wohlstand und Zufriedenheit sich entschieden haben, aus Washington die Dynastien der letzten 30 Jahre zu vertreiben: die Bushs und die Clintons."

"El Pais" (Spanien):

"Es wird Nacht über Washington. Der Triumph des republikanischen Kandidaten Donald Trump bei der US- Präsidentschaftswahl ist eine sehr schlechte Nachricht für alle Demokraten der Welt. Gleichzeitig bringt er allen Gegnern der Demokratie Chancen und Freude. Der vernichtende Sieg des unberechenbaren und somit gefährlichen Demagogen stürzt die Welt in die größte Ungewissheit. Die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen werden nicht lange auf sich warten lassen."

09.11.2016, 13:23
AG/red
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