Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
07.12.2016 - 19:17
Foto: ARD / Video: ARD

D: Massentaufen für Flüchtlinge in Schwimmbädern

04.03.2016, 09:51

Integration ist zumindest teilweise auch eine Frage der Religion: In Deutschland kommt es derzeit vermehrt zu Massentaufen von ehemals muslimischen Flüchtlingen. Neben dem erfreulichen Zuwachs an Mitgliedern für christliche Gemeinden wirft das aber auch Fragen für die Asylbehörde auf. Denn diese muss prüfen, ob der "selbst geschaffene Nachfluchtgrund" nicht doch vielleicht zum Schein vorgenommen wurde.

Wie der Fernsehsender ARD berichtete (Video oben), kam es in zahlreichen deutschen Städten zuletzt zu regelrechten Massentaufen von geflüchteten Menschen. Eine evangelische Gemeinde in Hamburg soll allein in diesem Jahr 600 neue Glaubensbrüder und -schwestern aufgenommen haben. Grund für den verspäteten Übertritt zum christlichen Glauben ist dabei meist, dass den Flüchtlingen in ihren Herkunftsländern schlimmste Bestrafungen bis hin zum Tod gedroht hätten, wenn sie Christen geworden wären. "Viele sagen, sie seien enttäuscht vom Islam", sagte der Hamburger Pastor Albert Babajan gegenüber der ARD.

Behörden überprüfen Motive der Getauften

Während die Religionsgemeinden den Zustrom an neuen Mitgliedern durchaus positiv sehen, gehen die Behörden eher vorsichtig damit um. Denn durch das neue Religionsbekenntnis könnte vom Flüchtling versucht werden, eine Abschiebung in sein Heimatland zu verhindern. Daher muss in vielen Fällen überprüft werden, ob der Übertritt vielleicht gemacht wurde, um leichter Asyl zu bekommen. Die evangelische Kirche in Deutschland hat etwa bereits einen Leitfaden für ihre Pfarrer entwickelt, um sie für die gestiegene Verantwortung bei Taufen der Neuankömmlinge zu sensibilisieren. Andere christliche Gemeinden bieten eigene Kurse an, in denen die Ernsthaftigkeit ihrer potenziellen Neo- Gläubigen überprüft werden soll.

Eine Taufe an sich schützt aber ohnehin nie einfach so vor Abschiebung: So stehen in einer norddeutschen Gemeinde gerade drei Asylwerber vor der Ausweisung, die erst vor Kurzem den christlichen Glauben angenommen haben.

Lesen Sie auch:

04.03.2016, 09:51
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum