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29.09.2016 - 15:44
Foto: EPA / Video: Ruptly.TV

Chemie- Explosion in Mexiko: Tote und Verletzte

22.04.2016, 06:54

In einem petrochemischen Werk im Osten Mexikos sind am Mittwoch bei einer Explosion mindestens 24 Menschen getötet und über 100 weitere Personen verletzt worden, 13 davon schwer, wie der Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, am Donnerstagabend mitteilte. Bei allen Opfern handelt es sich um Arbeiter der Raffinerie.

Die Explosion hatte sich auf dem Werksgelände der Firma PMV ereignet. PMV ist ein Gemeinschaftsunternehmen des staatlichen Erdölkonzerns Pemex und der petrochemischen Firma Mexichem. Es stellt Vinylchlorid her - eine Grundsubstanz für die Produktion von Plastikrohren.

Das Firmengelände in der Hafenstadt Coatzacoalcos und die Nachbarschaft des Betriebs wurden evakuiert. Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes und Feuerwehrleute waren an der Brandbekämpfung im Industriekomplex beteiligt. Die Polizei riegelte das Gebiet ab. Über dem Komplex waren riesige Rauchwolken zu sehen. Nach Angaben von Puente konnten rund 2000 Menschen, die zunächst in Sicherheit gebracht worden waren, in ihre Häuser zurückkehren.

Foto: APA/AFP/SERGIO BALANDRANO

Direktor: "Der Schaden ist sehr groß"

Offenbar sei ein brennbarer Stoff ausgetreten und habe sich entzündet, sagte Puente. Pemex- Direktor Jose Antonio Gonzalez Anaya erklärte, in der Produktion komme unter anderem Chlor und Methan zum Einsatz. "Die Ursache für den Austritt kennen wir noch nicht", sagte er. "Der Schaden ist sehr groß. Es wird mehrere Monate, vielleicht über ein Jahr dauern, das Werk wieder aufzubauen."

Die Erforschung der Unglücksursache soll starten, sobald sich der betroffene Bereich abgekühlt hat, teilten die Behörden mit. Luftmessungen hätten ergeben, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Nach der Explosion seien sofort alle Leitungen und Ventile geschlossen worden, die Situation sei unter Kontrolle. Präsident Enrique Pena Nieto sagte den Arbeitern und Anwohnern der Raffinerie Unterstützung zu.

Pechschwarze Rauchsäulen über der Ölraffinerie in Coatzacoalcos
Foto: APA/AFP/SERGIO BALANDRANO

22.04.2016, 06:54
AG/red
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