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05.12.2016 - 02:50
"Wir alle bluten": In Rio wird wegen der Massenvergewaltigung protestiert.
Foto: AFP

Brasilien: Mädchen von 30 Männern vergewaltigt

28.05.2016, 10:06

Die Gruppenvergewaltigung einer 16- Jährigen in Brasilien löst Entsetzen aus. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, nachdem ein Video der Tat im Internet aufgetaucht war. Der am Mittwoch veröffentlichte Handyfilm zeigt, wie die Jugendliche nackt, regungslos und mit blutendem Unterleib auf einem Bett liegt. Eine männliche Stimme sagt, sie sei von 30 Männern vergewaltigt worden. Brasiliens Präsident Michel Temer verurteilte die Tat aufs Schärfste.

Die 16- Jährige, Mutter eines dreijährigen Kindes und laut Presseberichten drogenabhängig, sagte bei der Polizei aus, sie sei von 33 bewaffneten Männern in einem Armenviertel im Westen von Rio de Janeiro sexuell missbraucht worden. Die Vergewaltigung soll im Mai stattgefunden haben.

Vier Verdächtige festgenommen

Der Polizeichef von Rio, Fernando Veloso, sagte am Freitag bei einer Pressekonferenz, es gebe starke Hinweise darauf, dass die junge Frau tatsächlich vergewaltigt worden sei. "Wir können nicht sagen, ob es 30, 33 oder 36 Angreifer gab", fügte er hinzu. Dies würden die Ermittlungen zeigen. Die Polizei habe bisher vier Verdächtige ausfindig gemacht, die "direkt oder indirekt" beteiligt gewesen sein sollen. Diese wurden vorläufig festgenommen.

Proteste in Rio
Foto: AP

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"Es ist absurd, dass wir im 21. Jahrhundert mit solchen barbarischen Straftaten leben sollen", sagte der brasilianische Übergangspräsident Michel Temer. Ihm zufolge berieten Behördenvertreter bereits über neue Maßnahmen, um Gewalt gegen Frauen zu verhindern. Der Staatschef will laut der Zeitung "O GLobo" konkret eine Sonderabteilung bei der Bundespolizei zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen schaffen.

Große Anteilnahme im Internet

Tausende Internetnutzer machen mit dem Slogan "Ich kämpfe für ein Ende der Vergewaltigungskultur" ihrer Empörung über die grausame Tat Luft. Das Opfer selbst bedankte sich auf Facebook für die Anteilnahme in der Bevölkerung. Über die Folgen der Tat sagte sie, diese bereite ihr "mehr Schmerzen in der Seele als im Unterleib".

28.05.2016, 10:06
AG/red
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