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29.09.2016 - 12:18
Foto: ASSOCIATED PRESS, APA/AFP/Getty Images/Scott Olson, KTVU

"Bei Nicht- Nominierung wird es Krawalle geben"

17.03.2016, 06:00

Nach den nächsten wichtigen Siegen bei den Vorwahlen zur US- Präsidentschaft  hat der umstrittene Milliardär Donald Trump die Republikaner vor Gewaltausbrüchen gewarnt, sollte seine Partei am Ende nicht ihn als Präsidentschaftskandidaten aufstellen. "Dann würde es Krawalle geben, glaube ich", sagte Trump am Mittwoch dem Sender CNN. "Ich vertrete viele, viele Millionen Menschen."

Dass einige Trump- Anhänger durchaus gewaltbereit sind, haben sie bei Wahlkampfveranstaltungen in den vergangenen Wochen mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Nach Ausschreitungen zwischen Gegnern und "Trumpians" mussten sogar Auftritte des umstrittenen Republikaners in Chicago und im Bundesstaat Ohio abgesagt werden . In North Carolina wurde ein 78- jähriger Trump- Anhänger wegen Körperverletzung angezeigt. Er hatte während eines Tumults einem 26- jährigen Schwarzen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. 

Sicherheitsleute führen einen Demonstranten von einer Trump-Wahlkampfveranstaltung ab.
Foto: ASSOCIATED PRESS
Foto: AP

Trump polarisiert wie schon lange keiner mehr

Nach Angaben der "New York Times" erklärte Trump auf derselben Veranstaltung, er würde die "guten alten Zeiten" vermissen, als jemand, der sich aufgespielt habe, "auf einer Trage rausgetragen" worden wäre. Mit solchen und weiteren polarisierenden Aussagen hat der Milliardär laut Beobachtern bereits viel Hass gesät und die US- Bevölkerung wie kaum ein anderer Präsidentschaftskandidat polarisiert.

Trump gewann am Dienstag die Vorwahlen in Florida, Illinois, North Carolina und Missouri und zwang den gemäßigten Kandidaten Marco Rubio zur Aufgabe, nachdem dieser in seinem Heimatstaat Florida unterlegen war. Rubio gab sich als fairer Verlierer und gratulierte Trump zum Sieg. "Wir leben in einer Republik, in der die Wähler die Entscheidungen treffen - und das respektieren wir", sagte der 44- jährige Senator.

Marco Rubio
Foto: AP

Republikaner- Parteitag: "Potenzielles Blutbad" droht

Zwar liegt der 69- jährige Trump mit großem Abstand vor seinen zwei verbliebenen Konkurrenten Ted Cruz und John Kasich. Allerdings könnte der Baulöwe bei den bis Juni anstehenden Abstimmungen die notwendige Delegiertenzahl verfehlen, um automatisch die Kandidatur zu erhalten. Dann würde auf dem Parteitag im Juli ein Verfahren mit Kampfabstimmungen greifen. Kommentatoren nannten das am Dienstag "ein potenzielles Blutbad".

Vor diesem Hintergrund rief Trump in seiner Siegesrede in der Nacht auf Mittwoch die Republikaner zur Geschlossenheit auf. "Tatsache ist, dass wir die Partei zusammenbringen müssen", sagte er in Florida. Er habe für die Republikaner Millionen neue Wähler gewonnen: "Es kommen Demokraten zu uns, Unabhängige kommen und - das ist sehr, sehr wichtig - Menschen, die noch nie zuvor eine Stimme abgegeben haben." Trump hatte sich zuletzt bei Ansprachen vor seinen Unterstützern ruhiger und staatsmännischer präsentiert als zu Beginn seiner Kampagne.

17.03.2016, 06:00
krone.at/AG
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