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09.12.2016 - 12:49
Auch das Wirtschaftsministerium in Buenos Aires blickt einer positiveren Zukunft entgegen.
Foto: APA/AFP/EITAN ABRAMOVICH

Argentinien ist zurück an den Finanzmärkten

20.04.2016, 11:08

Argentinien hat nach der Staatspleite und einer 15- jährigen Abstinenz vom Kapitalmarkt die Rückkehr an die Finanzmärkte geschafft. Nach der endgültigen Einigung der argentinischen Regierung mit den Gläubigern in der Vorwoche startete die Regierung am Montag ihre größte Anleihenauktion seit 20 Jahren. Die ausgegebenen Staatsanleihen spülten laut Finanzminister Alfonso Prat- Gay bisher insgesamt 16,5 Milliarden US- Dollar (rund 14,6 Milliarden Euro) in die Kasse.

Das Interesse der Investoren sei riesig gewesen. Das sei ein "unglaubliches Ergebnis" für ein Land, das aus der Staatspleite komme. Zwei Drittel der Anleihekäufer kämen aus den USA, ein Viertel aus Europa und je fünf Prozent aus Asien und Lateinamerika.

Teil des Erlöses soll in Infrastrukturprojekte fließen

Am Freitag sollen aus dem Erlös 9,3 Milliarden Dollar an Altgläubiger ausgezahlt werden, die nicht in die Umschuldungen von 2005 und 2010 eingewilligt und vor einem US- Gericht die volle Auszahlung ihrer Anleihen gefordert hatten. Nach der Zahlung will Richter Thomas Griesa das Zahlungsverbot an andere Gläubiger Argentiniens aufheben, das das Land nach der Staatspleite von 2001 im Sommer 2014 erneut in eine technische Zahlungsunfähigkeit gestürzt hatte. Ein Teil der verbleibenden Erlöse aus den jetzt ausgegebenen Anleihen soll zur Finanzierung des Infrastrukturprogramms der Regierung dienen, sagte Prat- Gay.

Neuer Präsident drängte auf rasche Lösung

Argentinien war 2001 in die Pleite gerutscht. Die meisten Gläubiger hatten einem Schuldenerlass zugestimmt, mehrere Hedgefonds bestanden aber auf der vollen Auszahlung ihrer nach US- Recht ausgegebenen Anleihen und klagten in den USA. Die neue argentinische Regierung unter Präsident Mauricio Macri hatte nach der Amtsübernahme vor vier Monaten eine rasche Lösung in dem zähen Schuldenstreit angekündigt. Schließlich einigte sich die Regierung auf einen Vergleich.

20.04.2016, 11:08
krone.at/AG
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