Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
26.09.2016 - 17:43
Die Absturzstelle des Hubschraubers
Foto: AP

13 Tote bei Hubschrauberabsturz in Norwegen

29.04.2016, 15:17

Bei einem Hubschrauberabsturz vor der norwegischen Küste sind 13 Menschen ums Leben gekommen. Bisher seien elf Leichen gefunden worden, nach zwei Leichen werde noch gesucht, berichteten die Rettungskräfte am Freitag. Es gibt keine Anzeichen auf Überlebende, sagte ein Sprecher des Rettungszentrums in Sola, Anders Bang Andersen.

Der Hubschrauber vom Typ Super Puma war auf dem Weg von einer Ölplattform zum Flughafen der Hafenstadt Bergen und stürzte aus noch unbekannten Gründen ab. Unter den 13 Menschen an Bord waren Arbeiter der Ölplattform "Gullfaks B" und zwei Besatzungsmitglieder. Bei den Insassen handelte es sich laut Andersen um elf Norweger, einen Briten und einen Italiener.

Wrackteile an Land und im Meer verstreut

Der Helikopter stürzte in der Nähe einer kleinen Insel ab, Wrackteile waren sowohl an Land als auch im Wasser verstreut. Ein Teil des Wracks lag fünf bis sieben Meter tief unter Wasser, etwa 20 Meter von der Küste entfernt, wie die Rettungskräfte mitteilten. Das Unglück ereignete sich am Mittag, mehr als eine Stunde später kreuzten zahlreiche Boote in der Gegend, während Hubschrauber in der Luft kreisten. Auch Taucher waren an Ort und Stelle, am Strand standen Krankenwagen bereit.

Rettungskräfte suchen nach Überlebenden des Hubschrauberabsturzes.
Foto: APA/AFP/NTB Scanpix/MARIT HOMMEDAL

Mächtige Explosion nach Aufprall

Mehrere Augenzeugen berichteten, die Maschine sei in einer Abwärtsspirale niedergegangen, gefolgt von einer mächtigen Explosion, Menschen seien ins Meer gestürzt. "Ich habe gesehen, wie der Helikopter rasend schnell ins Meer gestürzt ist", sagte eine Anrainerin der örtlichen Zeitung "Bergensavisen". "Dann habe ich eine große Explosion gesehen." Durch die Luft seien Teile der Maschine geflogen, unter anderem ein Rotorblatt.

Regierungschefin Solberg schockiert

Regierungschefin Erna Solberg zeigte sich von dem Unglück schockiert. Sie werde ständig über die Bergungsarbeiten auf dem Laufenden gehalten. Die Polizei bat die Bevölkerung, keine Drohnen in der Gegend zu benutzen. Das Ölfeld vor Bergen ist eines der größten Offshore- Ölfelder Norwegens und wird von dem staatlichen Unternehmen Statoil betrieben.

29.04.2016, 15:17
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum