Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
23.08.2017 - 20:43
Diese Riesenbärenklau-Pflanze stand bis gestern im Innsbrucker Rapoldipark. Sie wurde nun entfernt.

Giftpflanze mitten in Innsbrucker Erholungspark

19.06.2017, 23:15

Der Rapoldipark in Innsbruck, dessen Bekanntheit durch dortige Drogenvorfälle weit über Innsbruck hinaus reicht, sorgt einmal mehr für Debatten. Nur wenige Meter neben einer Schule, einem Kindergarten und einer Spielwiese steht eine Riesenbärenklau- Pflanze. Sie ist hochgiftig und ihr Saft verursacht Verbrennungen.

"Ich traute meinen Augen nicht, als ich durch den Rapoldipark spazierte und diese Riesenbärenklaupflanze entdeckte", schildert "Krone"- Leser Wolfgang Montagnolli. Das Gewächs, das äußerlich hübsch anzusehen ist, hat es wahrlich in sich. Denn die im Saft des Riesenbärenklau enthaltenen Giftstoffe können in Kombination mit Sonnenlicht zu bösen Verbrennungen führen. "Wenn Sie Bärenklau bekämpfen wollen, sollten Sie daher besonders vorsichtig vorgehen", heißt es dazu bei den Bekämpfungstipps.

"Wir werden die Pflanze sofort entfernen"

Beim gestrigen Lokalaugenschein im Rapoldipark kontaktierte die "Krone" auch einen Mitarbeiter der Stadtgärtnerei, der gerade im Rapolidpark nach dem Rechten schaute. Auf die giftige Pflanze angesprochen betonte dieser: "Ich habe die Pflanze heute entdeckt. Sie wird auch noch heute mit aller Vorsicht von uns entfernt. Die Pflanze tritt aber alle Jahre wieder an dieser Stelle hervor", sagte Markus Hellbert zur "Krone".

In Kombination mit Sonnelicht gefährlich

Zur Information: Alle Pflanzenteile des auch als Herkulesstaude bezeichneten Gewächses sind in Kombination mit Sonnenlicht giftig. Beim sorglosen Pflücken bei Sonnenschein kann man sich gehörige Verbrennungen zuziehen, die große Blasen und auch starke Schmerzen verursachen.

Bei der Bekämpfung von Bärenklau ist Vorsicht angesagt. Am besten am Abend oder bei wolkigem Wetter, denn da kann das Pflanzengift nicht mit der Sonne reagieren. Nicht ausreichend ist, diese Riesenstaude nur oberirdisch abzuschneiden. Mit einer einmaligen Bekämpfung ist es laut Experten nicht getan.

Claus Meinert/Kronen Zeitung

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum