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05.12.2016 - 15:56
Foto: dpa/Armin Weigel (Symbolbild)

WWF- Kritik an Rupprechter- Aussagen zu Wölfen

17.02.2016, 08:59

Der WWF hat am Dienstag in einer Aussendung Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter scharf für Aussagen zu Wolfs- Rissen im Bundesland Salzburg kritisiert. "Ich bin sogar bereit, selbst eine Jagdkarte für Salzburg zu lösen", wurde der Ressortchef zitiert. Die Aussage sei "aus dem Zusammenhang gerissen", hieß es dazu im Ministerbüro.

Es habe sich um eine überzogene Äußerung bei einer hitzigen Podiumsdiskussion gehandelt, "um die Anwesenden zum Nachdenken anzuregen", erläuterte eine Sprecherin Rupprechters. Natürlich sei das "Ministerium daran interessiert, dass es zu keinem Zusammentreffen von Beutegreifern und Nutztieren kommt". Jagdrecht und Naturschutz seien jedoch Ländersache.

Foto: APA/BKA/Hans Hofer

WWF: "Er empfiehlt einen Rechtsbruch"

"Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir im Alpenraum keine großflächige Besiedlung brauchen, weder vom Wolf noch vom Bären", wurde Rupprechter zitiert. Mit der Aussage, dass er am liebsten selbst eine Jagdkarte für Salzburg lösen würde, "empfiehlt Rupprechter einen Rechtsbruch, denn jeder willkürliche Abschuss eines Wolfes in Österreich ist illegal", hieß es in der WWF- Aussendung. Das sei eine "unfassbare Entgleisung, die jeder rechtlichen und fachlichen Grundlage entbehrt".

Wölfe sind europaweit streng geschützt

In Österreich leben insgesamt um die fünf Wölfe, die durch nationale und europaweite Gesetze streng geschützt sind, hielt die Umweltorganisation fest. In Salzburg war zuletzt Anfang Jänner bei Hintersee (Flachgau) ein Wolf aktiv und hat dort Rehe und eine Hirschkuh gerissen. Das haben DNA- Analysen von gefundener Losung und von Speichelproben in den Bisswunden der Tiere bestätigt.

17.02.2016, 08:59
AG/red
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