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10.12.2016 - 14:23
Foto: Markus Tschepp

Welttierschutztag noch kein Grund zur Feststimmung

03.10.2011, 11:45
"Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir. Alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir - also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder." Diese Worte stammen aus einer Predigt des heiligen Franz von Assisi, der als der erste Tierschützer gilt. Der 4. Oktober, der Tag seiner Heiligsprechung, wird seit 1931 als Welttierschutztag gefeiert.

Doch noch steht es nicht zum Besten mit dem Schutz unserer Mitgeschöpfe. Täglich erleiden hilflose, unschuldige Tiere sinnlose Schmerzen - jeden Tag, jede Stunde und auch jetzt, während du diese Zeilen liest. Jedes Land hat Mängel im Tierschutz. Brauchtum und Tradition werden gerne als billige Ausrede vorgeschoben, um diese Quälereien zu legalisieren. Nehmen wir den Welttierschutztag zum Anlass, sich bewusst zu sein, dass wir alle für das Wohlergehen unserer Mitgeschöpfe verantwortlich sind.

Seit 80 Jahren wird am 4. Oktober der Welttierschutztag gefeiert. Doch von Feststimmung ist keine Spur. Unzählige Tiere müssen furchtbare Qualen und Schmerzen erleiden - jeden Tag, jede Stunde. Keine andere Zeitung setzt sich für das Wohlergehen unserer Mitgeschöpfe so sehr ein wie die "Krone". Mithilfe unserer "Tierecke" finden zahlreiche heimatlose Vierbeiner wieder ein liebevolles dauerhaftes Zuhause.

Tiere können nicht für sich selbst sprechen, sie sind auf Menschen angewiesen, die ihre Stimme für sie erheben. Hier nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Tiere erleiden müssen – verursacht durch Menschenhand.

  • Welpenhandel: Sie wachsen unter unbeschreiblichen Haltungsbedingungen auf und werden ihren Müttern und Wurfgeschwistern viel zu früh entrissen. Sie leiden oftmals an schweren Erkrankungen - dennoch werden Welpen aus dem Osten nach wie vor gekauft. Nicht aus Tierliebe, sondern weil sie günstiger sind als heimische Rassehunde. Die Zuchthündinnen der skrupellosen Tierhändler werden als Wurfmaschinen missbraucht.
  • Pelz: Sich mit dem Fell von Tieren zu schmücken ist wieder "in". Für einen Mantel müssen 30 Füchse ihr Leben lassen. Oft ist der Tod sogar eine Erlösung für die Tiere. Denn ihr kurzes Dasein fristen sie in kleinen Stahlkäfigen. Manchmal kommt es sogar zu Selbstverstümmelung.
  • Tiertransporte: Millionen Schweine, Rinder, Kälber und Hühner werden jährlich über Europas Straßen gekarrt. An Vorschriften bezüglich Ladedichte und Transportzeiten halten sich nur wenige Frächter. Es ist an der Zeit, EU- weit einzuschreiten und diesen Irrsinn zu beenden.
  • Stopfleber: Willst du wirklich ein krankes Organ essen? Mittels Druckluft wird den armen Gänsen eine Unmenge Futter in den Magen geblasen. Resultat: eine riesige Fettleber - guten Appetit!
  • Katzenjammer: Wild lebende Katzen sind auf die Hilfe von Tierfreunden angewiesen. Sie leiden Hunger und haben kein Dach über dem Kopf. Ihr Dasein ist von klein auf ein Überlebenskampf. Grund für dieses Tierelend: Viele Menschen lassen ihre Katzen nach wie vor nicht kastrieren - der unerwünschte Nachwuchs wird ausgesetzt und vermehrt sich weiter.
  • Walfang: Ein mächtiges Lebewesen und doch hilflos gegen die Waffen seiner Jäger. Norwegen, Japan und Island töten jedes Jahr Tausende der Meeressäuger - und machen nicht einmal vor Muttertieren mit ihren Jungen halt.

Du kannst helfen!

Der Welttierschutztag sollte zum Anlass genommen werden, darüber nachzudenken, wie man zum Tierschutz etwas beitragen kann. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig krone.at wird im Tierschutzmonat Oktober einige davon vorstellen. Hilf auch du durch (Sach- )Spenden oder tatkräftige Unterstützung!

Welttierschutztag rund um den Globus

Wie man den Tag in anderen Ländern begeht, kannst du hier  nachlesen. Ob Impfaktion in Südafrika, Camping mit Hund in Australien oder Radrennen für Wildtiere in England - auf der ganzen Welt engagieren sich Menschen für Tiere.

03.10.2011, 11:45
Maggie Entenfellner/dez
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