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04.12.2016 - 02:02
Foto: APA/dpa/Boris Roessler (Symbolbild)

Warngeräte: 90 Prozent weniger Unfäll mit Wild

16.08.2016, 08:21

Gerade in der Brunftzeit steigt - wie berichtet - die Gefahr von Wildunfällen auf Österreichs Straßen. Besonders in der Nacht und während der Dämmerung überqueren die Tiere die Straßen und stellen ein hohes Unfallrisiko dar. Alleine in Oberösterreich helfen rund 10.000 eingesetzte Wildwarngeräte, die Gefahr zu minimieren.

Damit Warner einwandfrei funktionieren, werden entlang der Straßen spezielle Leitpflöcke montiert. Werden sie durchs Scheinwerferlicht angestrahlt, leuchten sie auf und schrecken per akustischem Signal Tiere davon ab, die Straße zu queren. Dafür werden jährlich 100.000 Euro eingesetzt, um 30 Kilometer Straße auszustatten.

Wildunfälle deutlich seltener

"Auf etwa 110 von 200 mit Wildwarnern ausgerüsteten Strecken im Raum Oberösterreich haben sich Wildunfälle um 90 Prozent reduziert", so Ernst Moser, Projektleiter von Wildschutz Oberösterreich. Es sei aber noch viel zu tun, noch immer werden pro Jahr bis zu 7000 Rehe und 4700 Hasen auf den Straßen getötet.

Modernere Geräte sollen folgen

Modernere Geräte sollen auf das Abrollgeräusch von Autoreifen reagieren und so das Risiko für Mensch und Tier weiter vermindern. Besonders auf Strecken, an denen sich wegen großer Ackerflächen das Landschaftsbild schnell ändern kann, etwa bei großen Maisfeldern, sei diese Technologie wichtig, so Landesjägermeister Sepp Brandmayer.

16.08.2016, 08:21
Kronen Zeitung/red
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