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04.12.2016 - 17:00
Die Helfer der Tierhilfe Hoffnung konnten dem Hund das Leben retten.
Foto: Tierhilfe Hoffnung e.V.

Verein: Gewalt gegen Streuner wird immer brutaler

21.05.2014, 09:04
Die Gewalt gegen Streunertiere nimmt in Rumänien immer weiter zu. Trotz intensivster Bemühungen mehrerer Tierschutzorganisationen geraten immer wieder Hunde in die Hände von brutalen Hundefängern und Tierquälern. So auch ein Schäferhund, der vom Verein "Tierhilfe Hoffnung" in letzter Minute gerettet werden konnte.

"Rumänien lehrt uns auf eine weitere Art und Weise - an Brutalität kaum zu übertreffen -, welche Werte Politiker und nationale Gesetzgeber der Bevölkerung den Tieren gegenüber vermitteln", ist Matthias Schmidt, Vorsitzender des Vereins "Tierhilfe Hoffnung e.V."  entsetzt. Sein Team unterhält in Rumänien die Smeura, das größte Tierheim der Welt, und widmet sich der Rettung von herrenlosen Vierbeinern.

Die Schnauze mit Isolierband umwickelt, die Beine mit Draht verschnürt - so fand man diesen Streuner
Foto: Tierhilfe Hoffnung e.V.

"Enthemmte, verrohte, brutale Tötungen"

"Seit Monaten beobachten wir in Rumänien Übergriffe Hunden gegenüber. Durch die Legalisierung der Tötung der Tiere geschehen diese aber jetzt noch enthemmter, verrohter und brutaler und außerdem am helllichten Tag", so Schmidt. Auch am Montag erreichte die "Tierhilfe Hoffnung" der verzweifelte Anruf einer tierlieben Dame, die einen großen Schäferhund am Straßenrand gefunden hatte. "Sie meinte, der Hund würde noch leben, könne sich aber nicht bewegen und würde fürchterlich winseln", erinnert sich Schmidt.

Schäferhund gefesselt und "entsorgt"

Zwei Mitarbeiter der Smeura und ein Tierarzt machten schließlich eine grausame Entdeckung: Dem etwa dreijährigen Schäferhund hatte man die Schnauze mit Isolierband extrem stramm zugebunden, ein Vorderbein und ein Hinterbein waren mit einer Drahtschlinge eng umwickelt. "Vermutlich hat man versucht, ihn aufzuhängen, oder schleifte ihn einige Meter an der Drahtschlinge nach", schüttelt Schmidt den Kopf.

Verein versorgt 4.800 Streunerhunde

Unglaublich: Der Vierbeiner hat überlebt! "Unser Team hat ihn vor Ort sofort in Dämmerschlafnarkose gelegt. Wir haben dem Schäfer Schmerzmittel gegeben und ihn von seinen Fesseln befreit", berichtet Matthias Schmidt. Jetzt bedarf es einer längeren medizinischen Therapie in der völlig überfüllten Krankenstation der Smeura, die derzeit 4.800 Hunde beherbergt. Das Ziel: Gesunde und kastrierte Tiere sollen wieder in die Freiheit entlassen werden, alte und kranke Hunde dürfen in der Smeura bleiben.

Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie unter www.tierhilfe- hoffnung.com .

21.05.2014, 09:04
red
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