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21.09.2017 - 06:08
Foto: Tullner Pfotenhilfe

Tullner Pfotenhilfe im Kampf für Vierbeiner

12.10.2011, 10:19
Diese Woche stellen wir euch im Zuge des krone.at-Tierschutzmonats engagierte Menschen im Kampf gegen Tierleid vor. Diese Beschreibung trifft auch auf das Team der Tullner Pfotenhilfe zu, einem Verein, der Kastrationsprojekte für Katzen durchführt und unermüdlich für das Wohl von Vierbeinern kämpft. Wir haben mit Mitarbeiterin Andrea gesprochen und wollten wissen, wie krone.at-Leser helfen können.

krone.at: Was macht die Tullner Pfotenhilfe?
Andrea: In erster Linie kümmern wir uns um Katzenkastrationen in Österreich. Leider sind die Leute diesbezüglich noch sehr unvernünftig und lassen ihre Freigänger nicht kastrieren, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind. Das sind nicht nur Bauern, sondern auch viele private Personen. Früher habe ich gedacht, die Menschen wissen nichts von der gesetzlichen Pflicht und man müsse sie einfach besser darüber aufklären, aber heute denke ich, dass viele sich einfach nur unwissend stellen, um Geld zu sparen. Jedenfalls kastriert unser Verein wilde Katzen bzw. Streuner. Die Katzenbabys werden behalten und an gute Plätze vermittelt, ganz alten Katzen suchen wir ebenfalls ein neues Zuhause. Alle anderen werden zu dem Platz gebracht, wo wir sie aufgefunden haben, und ausgesetzt.

Zusätzlich zur Kastration von Katzen übernimmt die Tullner Pfotenhilfe auch Meerschweinchen und Hasen aus Einzelhaltung, die aus verschiedensten Gründen abgegeben werden müssen. Wir helfen und vermitteln die Tiere in artgerechte Haltung. Wenn auf unseren Pflegestellen Platz ist, helfen wir auch Hunden aus dem Ausland, wobei österreichische Tiere bevorzugt werden. Unser Hauptprojekt im Ausland ist auf Sardinien, dort haben wir eine kleine Notstelle mit vier Plätzen. Grundsätzlich wird den Tieren zuerst geholfen, die am dringendsten Hilfe brauchen.

krone.at: Was ist Ihre Motivation hinter Ihrem Engagement?
Andrea: Mir ist die Liebe zu den Tieren in die Wiege gelegt worden, schon mein Bruder hat früher jedes verletzte Tier aufgesammelt und gerettet, und auch meine Eltern sind sehr tierliebend und haben uns so erzogen. Für mich sind Tiere sehr wichtig, das sind Lebewesen, die sich nicht wehren können und denen geholfen werden muss. Mit ein paar Gleichgesinnten habe ich dann vor sechs Jahren den Verein gegründet, und es macht Spaß zu sehen, wie glücklich jedes einzelne begleitete Tier im neuen Zuhause wird. Diese leuchtenden Augen, einfach toll.

krone.at: Wie können unsere Leser helfen?
Andrea: Auch wenn man nicht so viel Erfahrung hat, man kann immer ins Tierheim gehen und helfen, zum Beispiel als Pate. Oder man geht mit den Hunden spazieren, denn Tierheimhunde brauchen Abwechslung. Sachspenden sind natürlich auch immer eine große Hilfe, egal ob Decken, Handtücher, Spielsachen, Leinen, Halsbänder, Brustgeschirre, ... Alles gerne auch gebraucht! Wir spenden selbst ins Ausland und schicken Futtertransporte dorthin, wo sie gebraucht werden. Eine weitere Möglichkeit zu helfen, ohne selbst viel Mühe zu haben, ist als Flugpate zu fungieren. Dazu muss man keine besonderen Fähigkeiten haben oder viel Zeit investieren. Es reicht, sich vor einer Flugreise bei einem Verein zu melden. Es wird ein Hund auf das Ticket des Flugpaten gebucht, der sich um nichts kümmern muss. Wir sorgen dafür, dass der Hund alle notwendigen Impfungen und Gesundheitszeugnisse bekommt, bringen den Hund zum Flughafen und holen ihn am Ziel wieder ab. Der Pate muss das Tier also weder einchecken noch herumtragen, und bei unserem Verein kam es auch noch niemals vor, dass ein Tier nicht wie vereinbart abgeholt wurde.

Einige Schützlinge der Tullner Pfotenhilfe, die dringend ein neues Zuhause suchen, findest du in der Diashow in der Infobox. Falls du einer der armen Kreaturen einen guten Platz anbieten möchtest, melde dich einfach beim Verein. Die Kontaktdaten findest du auf der Homepage .

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