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25.09.2017 - 21:20
Foto: Renate Grell, ACI

Tierschützer- Demonstration gegen Gesetzesnovelle

01.08.2017, 10:16

Am vergangenen Samstag versammelten sich zahlreiche Gegner der Novelle zum Bundestierschutzgesetz und protestierten in Wien öffentlich dagegen. Lautstark zogen Aktivisten, Vereine und ehrenamtliche Helfer vom Christian- Broda- Platz bis zum Heldenplatz. Vor allem die "Tiervermittlung neu" war für viele der Hauptgrund zur Teilnahme.

"Unsere ehrenamtliche, jahrelange und schweißtreibende Tierschutzarbeit wird mit einem Schlag einfach zunichte gemacht und das können und möchten wir nicht hinnehmen", heißt es im Einladungstext zur Tierschützer- Demonstration, die am 29. Juli in Wien, parallel dazu auch in Innsbruck, stattgefunden hat. Zahlreiche Vereine und im Tierschutz tätige Privatpersonen gingen auf die Straße, um ihrem Ärger lautstark Luft zu machen. Insgesamt fanden sich mehrere Hundert Menschen zusammen.

"Wir stehen für die selbe Lebensaufgabe"

Die Bilanz fällt unterschiedlich aus. "Ich war überwältigt vom Zusammenhalt. Bitte lasst uns diese Einigkeit nie wieder verlieren. Wir stehen doch alle für die selbe Lebensaufgabe", schreibt eine Teilnehmerin auf Facebook. Trotzdem entbrannte nach der Abschlusskundgebung eine hitzige Diskussion in dem sozialen Netzwerk. Manche Tierschützer hätten ausgerechnet bei einer Tierschutzdemo Semmeln mit Wurst verzehrt, andere bei den warmen Temperaturen und der großen Lautstärke ihre Hunde "mitgeschleppt", wird Kritik laut.

Wirbel um Teilnahme von FPÖ- Politiker

Großen Wirbel gab es aber um die Teilnahme des FPÖ- Umweltabgeordneten Udo Guggenbichler, der laut einer Aussendung auch gerne einige Sätze hätte sagen wollen. Eine "linke Tierschutzorganisation" habe ihm aber das Mikrofon abgedreht. Der angesprochene Verein meldete sich mittlerweile ebenfalls zu Wort: "Menschen- und Tierrechte sind gleichermaßen einzufordern." Mit der FPÖ werde man daher niemals Seite an Seite stehen, zudem habe die Partei sowieso kaum Tierschutzthemen im Programm.

Redaktion
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