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23.03.2017 - 15:44
Foto: dez

Tierpatenschaften zu Weihnachten schenken

06.12.2012, 13:52
Zuerst denken, dann schenken - jedes Jahr landen Vierbeiner unter dem Christbaum und kurz danach im Tierheim. Dabei gibt es so viele bessere Geschenkalternativen für Tierfreunde. Sinnvoll und nachhaltig ist zum Beispiel eine der Tierpatenschaften, die von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" angeboten werden. Bären, Löwen, Orang-Utans und Streunerhunde ­bekommen so die Chance, ein artgemäßes Leben zu führen.

Weihnachten steht vor der Tür und gute Geschenkideen sind gefragt. Leider finden sich unter den Geschenken auch immer wieder lebende Tiere. Helmut Dungler, Präsident und Gründer von "Vier Pfoten", warnt vor unüberlegten Käufen: "Die Anschaffung eines Haustiers will gründlich geplant sein. Es muss zum Beispiel überlegt werden, ob es zur Familiensituation und zum Lebensstil passt. Nicht selten landen Tiere, die zu Weihnachten den Gabentisch bereicherten, bereits im Januar in einem Tierheim."

Wer dennoch Tierfreunde beschenken will, kann dies zum Beispiel mit einer Tierpatenschaft tun. Um einen Monatsbeitrag von 20 Euro ermöglicht der Spender dem Tier ein vielfach besseres Leben. Gelegenheiten zu helfen gibt es viele: Streunerhunde, geschundene Bären, aber auch Großkatzen und Orang- Utans sind auf Unterstützung angewiesen. Paten erhalten neben der Patenschaftsurkunde ein besonderes Geschenk.

Neues Zuhause für geschundene Bären

Im Tanzbärenpark Belitsa (Bulgarien) und den Bärenwäldern Arbesbach (Österreich) und Müritz (Deutschland) finden Bären aus Zoos, Zirkussen oder Privathaltung bereits ein artgemäßes neues Zuhause. Die "Vier Pfoten" arbeiten zudem laufend daran, in osteuropäischen Ländern weiteren Bären in Gefangenschaft artgemäße Lebensbedingungen zu ermöglichen. Die befreiten Bären streifen durch Wiesen und Wälder und baden ausgiebig in Teichen oder Bachläufen. Im Winter ziehen sie sich zur Winterruhe zurück, wie es Bären in freier Wildbahn tun. Mit einer Patenschaft wird den Tieren ermöglicht, auch weiterhin ein artgerechtes Leben in den Bärenwäldern zu führen.

Löwen- Refugium in Südafrika

Löwen und Tiger leiden in Gefangenschaft oft unter katastrophalen Haltungsbedingungen. Im über zwölf Quadratkilometer großen "Lionsrock Park" im südafrikanischen Bethlehem können die Großkatzen fast wie in freier Wildbahn leben: mit offenem Grasland, Gewässern, Büschen und Bäumen sowie Hochplateaus als Aussichtsplätze. Löwen, die in Gefangenschaft geboren wurden, können nicht ausgewildert werden, da sie nicht in der Lage sind, sich selbst zu ernähren. Eine Patenschaft hilft, die Tiere angemessen unterzubringen und medizinisch zu versorgen. Auch Beschäftigungsmöglichkeiten stehen auf dem Programm – um die in viel zu engen Käfigen entwickelten stereotypen Verhaltensweisen abzubauen.

Würdiges Hundeleben für Streuner

Ausgesetzte oder entlaufene Hunde und Katzen sind beinahe in jedem Land der Welt zu finden. Sie leben auf der Straße, ernähren sich von Essensresten und vermehren sich unkontrolliert. Um die Tiere zu "beseitigen", führen Behörden immer wieder Tötungsaktionen durch. Diese sind nicht nur grausam, sie bieten auch keine nachhaltige Lösung. Abhilfe schaffen flächendeckende Programme zur Geburtenkontrolle. Die "Vier Pfoten" sind seit vielen Jahren erfolgreich mit Streunerhilfe- Projekten unter anderem in Bulgarien und Rumänien tätig. Mit 20 Euro für die Patenschaft wird garantiert, dass ein Streunertier kastriert, geimpft und medizinisch versorgt wird. Anschließend können die Hunde wieder in ihr angestammtes Gebiet zurückgebracht werden.

Trainings für Orang- Utan- Waisen

In der Rettungsstation in Samboja in Borneo, die "Vier Pfoten" gemeinsam mit "BOS" betreibt, werden kleine Orang- Utans rund um die Uhr liebevoll betreut. Bis ein kleiner Orang- Utan selbständig ist und in die Freiheit entlassen werden kann, vergehen einige Jahre, die Betreuung benötigt viel Geld. Eine Patenschaft sichert den Aufenthalt und die Ausbildung der Orang- Utans.

Weitere Informationen zu den Tierpatenschaften bekommst du hier  beziehungsweise unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/0800 0400.

06.12.2012, 13:52
red
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