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09.12.2016 - 02:24
Foto: Peter Tomschi

Sag bewusst "Nein"!

09.11.2012, 15:43
Es gibt zahlreiche Martinslegenden, und niemand kann mehr sagen, wie, warum und wo das Brauchtum des Martinigansl-Essens entstand. Für die Tausenden Gänse und Enten, die jedes Jahr dafür ihre Federn lassen müssen, ist das auch nicht wichtig. Wichtig ist allerdings, dass wir Konsumenten darauf achten und hinterfragen, wie diese Tiere gelebt haben.

Denn es macht für jedes Lebewesen einen gravierenden Unterschied, ob es Leid und Schmerz ertragen muss oder nicht. In Österreich ist das Stopfen von Gänsen und Enten per Gesetz verboten. In Ungarn und Frankreich leider nach wie vor erlaubt. Und diese unter unvorstellbaren Schmerzen und Qualen entstandene Leber wird vielfach in Österreichs Restaurants und Geschäften angeboten.

Willst du ein krankes Organ essen? Bleibt dir nicht der Bissen im Hals stecken, beim Gedanken daran, wie die vermeintliche Delikatesse erzeugt wurde? Mein Tipp: Frage den/die Kellner/in oder Verkäufer/in, woher das Produkt stammt! Gänse- oder Entenprodukte aus Ungarn oder Frankreich sind generell abzulehnen. Die beste Alternative? Weidegänse aus Österreich!

Diese Tiere dürfen schon wenige Tage nach dem Schlüpfen ins Freie und können auf saftigen Wiesen schnattern. Über 200 bäuerliche Betriebe in ganz Österreich haben sich mittlerweile unter dem Label "Österreichische Weidegans"  zusammengeschlossen und halten die Gänse und Enten tierschutzkonform. Nur wenn wir Konsumenten bereit sind, mehr Geld für bessere Haltungsbedingungen auszugeben, werden Nutztiere weniger leiden müssen!

Sage bewusst "Nein" zu Produkten, die aus tierquälerischer Haltung stammen. Sage auch du bewusst "Nein!" zu Gänsestopfleber und billigem Entenbraten!

09.11.2012, 15:43
Maggie Entenfellner
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