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08.12.2016 - 05:04
Hundefänger in Bukarest bei ihrer grausamen Arbeit.
Foto: Vier Pfoten

Rumänische Behörde ASPA soll weiterhin Hunde töten

14.07.2014, 11:18
Nach einem "öffentlichen Skandal" hat die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" Strafanzeige gegen die rumänische Tierschutz-Aufsichtsbehörde ASPA erstattet. Deren Chef Rãzvan Bãncescu und seine Mitarbeiter sollen nach wie vor Streunerhunde in den Straßen Bukarests einfangen und auf grausame Weise töten, obwohl beides seit dem 20. Juni illegal ist. Die Tierschützer werfen Bãncescu zudem vor, Anfang Juli eine junge Frau verprügelt zu haben, die den Streunern helfen wollte.

Kurz nach dem gerichtlichen Verbot der Streuner- Tötungen in Rumänien hatte der ASPA- Chef noch öffentlich erklärt, dass seine Behörde mit ihrer "Arbeit" wie gewohnt fortfahren könne, indem sie "legale Schlupflöcher" nutze. Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" forderte Bãncescu damals auf, sich sofort an den Gerichtsbeschluss zu halten.

Strafanzeige gegen ASPA- Chef erstattet

"Es gibt keine legalen Schlupflöcher. Das Töten von Streunerhunden ist illegal", betonte Kampagnendirektor Gabriel Paun. "Wir können das nicht dulden, deshalb leiten wir rechtliche Schritte ein." Am 9. Juli erstatteten die Tierschützer schließlich Strafanzeige gegen das ASPA- Management. Sie bezieht sich auf Amtsmissbrauch, Veruntreuung und illegale Tötung von Tieren.

Junge Tierfreundin angeblich brutal verprügelt

In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli soll Bãncescu außerdem in Bukarest brutal auf eine junge Tierfreundin eingeprügelt haben, die versuchte, Streunerhunde davor zu bewahren, gefangen und getötet zu werden. "Die Tat wurde von einer Augenzeugin gefilmt. Das Video, das von allen großen rumänischen Medien veröffentlicht wurde, führt derzeit zu hitzigen Diskussionen innerhalb der rumänischen Medien und der Bevölkerung", so die "Vier Pfoten".

14.07.2014, 11:18
red
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