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19.08.2017 - 01:12
Der Pottwal kommt in fast allen Weltmeeren vor.
Foto: thinkstockphotos.de

Reisebranche: "Nein" zur Öl- Erschließung vor Ibiza

03.10.2014, 10:19
Sowohl der Schweizer als auch der Österreichische Reiseverband, die zusammen mehr als 1.200 Reisebüros und -veranstalter vertreten, zeigten sich am Donnerstag besorgt über das Vorhaben des britischen Ölkonzerns Cairn Energy. Die geplante Öl-Erschließung vor Ibiza sei ein zu hohes Risiko und unvereinbar mit den langfristigen Interessen und der Imagepflege des mediterranen Tourismus-Hotspots.

Erfreut über die Kritik der Reisebranche zeigten sich die internationalen Arten- und Umweltschutzorganisationen OceanCare  und NRDC , sowie Alianza Mar Blava , eine Koalition aus Vertretern gemeinnütziger Organisationen und der Privatwirtschaft der Balearen. "Es ist ein starkes und gleichzeitig notwendiges Signal jenes Wirtschaftszweiges, der für die Balearen die größte Bedeutung hat", freut sich Sigrid Lüber, Präsidentin von OceanCare.

125.000 Menschen gegen Erschließungspläne

"Die Ablehnung der Pläne der Ölindustrie ist dermaßen überwältigend, dass man sich fragt, warum die vom Volk gewählten Entscheidungsträger nicht längst dem Projekt die vom Volk gewünschte Absage erteilt haben", so Lüber weiter. In den vergangenen Tagen wurde bekannt gegeben, dass mehr als 125.000 Personen, davon 117.000 sesshaft auf den Balearen, offiziell Einspruch gegen das Projekt erhoben hatten - das ist ein Zehntel der gesamten Bevölkerung der beliebten Ferieninseln Formentera, Ibiza, Mallorca und Menorca.

Meereslebewesen leiden unter Öl- Suche

Ein Grund für die Ablehnung ist, dass die Suche nach Öl- und Gasvorkommen das Leben im Meer einer großen Gefahr aussetzt. Die verwendeten, unvorstellbar lauten Schallkanonen können Wale, Delfine und andere Meerestiere, darunter auch kommerziell genutzte Fische, vertreiben, verletzen oder direkt töten. Vor wenigen Wochen wurde öffentlich, dass bereits im vergangenen Jahr nicht genehmigte seismische Aktivitäten stattfanden - Wissenschaftler erkannten dies am untypischen Verhalten von Pottwalen in der Region.

03.10.2014, 10:19
red
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