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08.12.2016 - 08:46
Foto: Courtesy Far East Russia Orca Project

Orcas als traurige Olympia- Attraktion in Russland

13.01.2014, 14:31
Es ist schwer für Walretter, das Schicksal der Orcas im russischen Olympiaort Sotschi aufzudecken. Denn Putins Behörden haben einen eisernen Deckmantel des Schweigens über die Grausamkeiten gelegt. Dennoch sickern jetzt erschütternde Details über den Fang der Meereswesen durch. Ein Delfin-Mädchen soll außerdem als Fackelträger missbraucht werden.

"Wir wissen von fünf Delfinarien in der Winter- Olympiastadt. In allen werden die Meeressäuger unter entsetzlichen Bedingungen gehalten", schildert Niki Entrup, der von Wien aus die Aktivitäten von "Ocean Care" und des "World Dolphin- Council" koordiniert. Aktivisten sind derzeit in geheimer Mission in Russland unterwegs und müssen vorsichtig agieren, um nicht das Schicksal der Greenpeace- Idealisten zu erleiden, die nach einer Meeres- Protestaktion erst vor Kurzem aus Putins Gefängnissen freikamen.

Foto: Courtesy Far East Russia Orca Project

Traurige Attraktionen für Olympia- Besucher

Zu den durchgesickerten Fakten: Die Fänge der Schwertwale oder Orcas fanden schon 2013 statt. Dabei wurden Tierfamilien zerrissen, einzelne Babys ertranken dabei hilflos. Orca "Narnia" ist inzwischen in einem zwingerähnlichen Becken in der Wladiwostok- Region eingetroffen. Wie in der "Krone bunt" berichtet, sollen Narnia und ihre Brüder und Schwestern als traurige Attraktion für die Olympia- Besucher Kunststücke vorführen.

Zahlreiche Delfine grausam getötet

Allerdings nicht als offizielles Rahmenprogramm. Dafür müssen jetzt Delfine herhalten. 15 davon wurden gefangen. Wobei die Häscher es auf junge, fitte und weibliche Individuen abgesehen hatten – alle anderen wurden dahingemetzelt. Jüngste Meldung: Laut russischen Medienberichten soll am 4. Februar das abgerichtete Delfin- Mädchen "Daisy" in die Übergabe des olympischen Feuers involviert sein und einen Schwimmer durch ein Becken ziehen.

Alle Infos und Petitionen: www.oceancare.org  oder www.whales.org .

13.01.2014, 14:31
Mark Perry & Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung/red
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