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05.12.2016 - 03:24
Foto: www.agila.de

Infos zur Diskussion um Impfungen für den Hund

19.07.2012, 12:12
Impfungen sind ein wichtiger Schutz vor Infektionskrankheiten, doch wogegen geimpft und wie häufig aufgefrischt werden soll, darüber debattieren Tierärzte, Wissenschaftler und Hundehalter seit jeher hitzig. Vor allem Letztere scheinen zunehmend impfkritisch zu sein, geht man nach der Anzahl von einschlägigen Webseiten und Diskussionsforen zum Thema. Dabei sind einige Impfungen dringend notwendig.

Es kann gefährlich werden für Hunde von Impfverweigerern, beispielsweise führt die Hundeseuche Parvovirose zu blutigen Durchfällen sowie Erbrechen und kann bei schwerer Verlaufsform zum Tod führen. Auch die bekanntere Staupe hat eine sehr hohe Sterberate von über 50 Prozent.

In jedem Fall sollte beim Welpen daher die Grundimmunisierung vorgenommen werden. Selbst in Fachkreisen umstritten sind dagegen die jährliche Impfung gegen Leptospirose und jene gegen die von Zecken übertragene Borreliose.

Geimpft wird nach 40 Jahre alten Empfehlungen

Als Argument gegen den "traditionellen" Impfplan geben einige Tierärzte zu bedenken, dass manche der empfohlenen jährlichen Auffrischungen vor 40 Jahren festgelegt wurden. Damals impften Tierärzte mit Totimpfstoffen, die Immunität hielt daher nur kurz an. Heute enthalten die Spritzen überwiegend abgeschwächte Lebendimpfstoffe, die eine längere Immunitätsdauer gewährleisten.

Manche Impfstoffe werden von vielen Experten gar als vollkommen überflüssig eingestuft, so etwa die "Zeckenimpfung" für Vierbeiner. Der Grund: Studien zufolge sind die meisten Hunde gegen Borrelien resistent. Der Impfstoff wirkt zudem gegen Erregerstämme, die in unseren Breiten kaum vorkommen.

Titerbestimmung bringt Gewissheit über Impfschutz

Wer seinem Hund keine Auffrischungen zumuten möchte, die gar nicht notwendig sind, kann auf Nummer sicher gehen und eine Titerbestimmung vornehmen lassen. Dabei wird das Blut des Vierbeines auf Antikörper untersucht und festgestellt, ob der Impfschutz noch besteht oder nachgeimpft werden muss.

Viele Hundehalter machen von dieser Möglichkeit Gebrauch, weil sie das Risiko von Impfschäden wie Autoimmunerkrankungen, Epilepsie und Impfsarkomen, also Tumoren an der Einstichstelle, nicht unnötig eingehen möchten.

Meisten Hundehalter vertrauen dem Tierarzt

Die große Mehrheit der Hundehalter vertraut in Bezug auf Haustierimpfungen laut einer deutschen Studie übrigens auf den Rat ihres Tierarztes. Laut der Umfrage der Agila- Haustierversicherung und des Hundeportals dogspot.de folgen 81,1 Prozent der 466 Befragten dem Vorschlag des Veterinärs und lassen das Tier in regelmäßigen Abständen impfen. 13,1 Prozent halten die empfohlenen kurzen Impfabstände dagegen für überzogen und zu teuer. Genauso wie bei den Humanimpfungen gibt es unter Tierbesitzern zudem völlige Impfgegner – so empfinden 5,8 Prozent der Befragten die Schutzimpfungen als überbewertet und reine Geldmacherei.

19.07.2012, 12:12
red
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