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04.12.2016 - 07:47
"Wiski" wurde von anderen Hunden im Tierheim "Arche Noah" totgebissen.
Foto: privat

Hund in Grazer "Arche Noah" totgebissen

03.07.2014, 08:46
Eigentlich geht man davon aus, dass Tiere im Tierheim sicher sind. In der Grazer "Arche Noah" allerdings hat sich in der Vorwoche ein tragischer Vorfall ereignet. "Wiski", ein von Paten und Spaziergängern geliebter Hund, ist, nachdem er in einen anderen Zwinger verlegt wurde, von anderen Hunden totgebissen worden.

Der zwölfjährige Wiski wurde von einem Tag auf den anderen von einem Zwinger, den er sich mit anderen Hunden teilte, in einen Freilauf- Zwinger verlegt. Magdalena Makk, die sich seit mehr als einem Jahr um den herzigen Wauzi kümmerte und mit ihm Gassi ging, hatte sofort Bedenken: "In dem Freilaufzwinger befand sich auch ein Hund, der erst kurz zuvor einen anderen gebissen und schwer verletzt hatte", erzählt sie.

Wiski lag nach Bissen hilfslos im Zwinger

So kam es, wie es kommen musste. Wiski wurde von zwei anderen Hunden gebissen, übel zugerichtet. Er sei, so Makk, die ganze Nacht hilflos neben den Hundehütten gelegen, wo er dann am Morgen völlig unterkühlt gefunden wurde. Der Tierarzt konnte nichts mehr für ihn tun. Am späten Vormittag erlag Wiski seinen schweren Verletzungen. "Wir vermissen ihn sehr", sagt Makk traurig.

Tierheim: "Der Hund war eben schon betagt"

Der Aktive Tierschutz "bedauert" den Vorfall und behauptet, dass es in all den Jahren - abgesehen von kleinen Rudelstreitigkeiten - noch nie zu einem derartigen Vorfall gekommen sei. Wiski sei eben schon betagt gewesen. "Laut dem Tierarzt kann sich der Vorfall so ereignet haben, dass der Hund einen Schwächeanfall gehabt hat und daraufhin von den anderen Hunden attackiert wurde, weil er sich anders als normal verhalten hatte", heißt es.

Patin fordert Konsequenzen

Makk will das nicht glauben: "Wiski war rüstig. Er hat sich bester Gesundheit erfreut." Sie fordert, dass die Verantwortlichen aus dem Vorfall ihre Lehren ziehen, damit so etwas - noch dazu im Tierschutzhaus - nie mehr wieder passiert.

03.07.2014, 08:46
Ernst Grabenwarter und Christa Blümel, Kronen Zeitung/red
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