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07.12.2016 - 15:23
Foto: facebook.com/Antony Rubin, twitter.com/iamkarthikd

Happy End: Hund überlebt grausamen Wurf von Dach

06.07.2016, 15:29

Erfreuliche Wendung im Fall des in Indien von einem Dach geworfenen Hundes : Das Tier wurde bei der Aktion zwar verletzt, aber lebendig gefunden! Videoaufnahmen von der Tierquälerei hatten sich rasend schnell im Netz verbreitet, auch ein Kopfgeld war ausgesetzt worden. Die beiden Täter wurden verhaftet - aber vorerst wieder auf Kaution freigelassen.

Der 33- Sekunden- Clip ist kaum zu ertragen: Er zeigt einen Medizinstudenten, der auf einem Dach einen Hund quält. Erst hält der junge Mann das ängstlich winselnde Tier fest und lässt es in den Abgrund blicken, dann wirft er es in Zeitlupe in die Tiefe. Die letzten Szenen zeigen, wie der Vierbeiner am Boden aufschlägt.

Das Video von der grausamen Tierquälerei verbreitete sich rasend schnell im Netz.
Foto: twitter.com/iamkarthikd

Das Video verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Netz und löste große Empörung aus. NGOs setzten Kopfgelder auf die beiden Männer aus, für sachdienliche Hinweise bot beispielsweise die Humane Society International umgerechnet rund 1300 Euro. Nach Hinweisen von Kommilitonen konnten zwei Medizinstudenten als Täter identifiziert und festgenommen werden - mittlerweile wurden die beiden auf Kaution wieder entlassen.

Der Hund konnte lebend geborgen und medizinisch behandelt werden.
Foto: facebook.com/Shravan Krishnan

"Er wedelt noch mit dem Schwanz"

Überraschenderweise fand man auch den gequälten Hund wieder: Er sei am Leben, aber schwer verletzt und könne nicht mehr laufen, so Tierschützer Shravan Krishnan zur BBC: "Aber er wedelt noch mit dem Schwanz. Dass die Täter auf Kaution freigelassen wurden, zeigt nur, wie lasch die Tierschutzgesetze sind. Wir sind extrem enttäuscht von dieser Entscheidung."

Die tapfere Hündin wurde "Bhadra" getauft.
Foto: facebook.com/Antony Rubin

Den beiden Studenten droht dennoch eine Strafe von bis zu fünf Jahren Haft. Von der Universität wurden sie bereits suspendiert.

06.07.2016, 15:29
krone.at
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