Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
03.12.2016 - 04:19
Foto: APA/dpa/Sabine Maurer

Geparden als Haustiere im Nahen Osten sehr begehrt

15.07.2014, 10:56
Im Nahen Osten hat man eine Vorliebe für exotische "Haustiere" entwickelt, die eine ohnehin schon gefährdete Art noch näher ans Aussterben bringt: Geparden, von denen in freier Wildbahn nicht einmal mehr 10.000 Exemplare leben, müssen in den Golfstaaten an der Leine laufen und in Luxusautos mitfahren. Der illegale Handel mit den edlen Großkatzen boomt.

Wie der Guardian  berichtet, sind Geparden nicht nur durch die Vernichtung ihres natürlichen Lebensraumes stark bedroht, sondern auch durch illegalen Handel. Denn die Großkatzen gelten als leicht zähmbar und sind im Nahen Osten als "Luxus- Haustier" sehr begehrt. Sie werden zu Hunderten aus Afrika in die Golfstaaten geschmuggelt, um dort ein trauriges Leben als Statussymbol zu fristen.

Geparden sterben oft schon beim Transport qualvoll

Da sich Geparden in Gefangenschaft kaum fortpflanzen, sind die Tierhändler auf Wildfänge aus Afrika angewiesen. Per Boot werden die Tiere dann von Somalia in den Jemen gebracht, von dort aus weiter in die Golfstaaten, darunter Saudi Arabien. Bis zu zwei Drittel der geschmuggelten Vierbeiner sterben auf dem Weg qualvoll.

Regierungen wollen Problem gemeinsam lösen

Die weltweit größte Population der Geparden - etwa 6.200 Tiere - lebt in Südafrika. Dort boomt das sogenannte "Trophy Hunting" nach wie vor - Zahlungswillige dürfen für 7.000 bis 15.000 Euro einen Geparden schießen. Experten warnen schon lange vor den laschen gesetzlichen Regelungen und den Folgen für die bedrohten Großkatzen. Die Regierung Südafrikas will nun mit mehreren Ländern des Nahen Ostens zusammenarbeiten, um dem Problem des illegalen Geparden- Handels Herr zu werden.

15.07.2014, 10:56
red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum