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08.12.2016 - 23:27
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Gartenfreuden für Mensch und Hund

01.08.2014, 14:25
Ein eigener Garten ist eine feine Sache. Das finden nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere vierbeinigen Freunde. Allerdings gestaltet sich das Zusammenleben von Mensch und Hund im Außenbereich nicht immer ganz konfliktfrei. Eine überlegte Gartenplanung kann helfen, so manche Problemsituation zu entschärfen.

Wie groß auch immer er sein mag – der eigene Garten bringt jedenfalls eine Menge mehr an Lebensqualität. Auch für Hunde. Der Aufenthalt im Freien, das Laufen, Spielen und Rumtollen und nicht zuletzt das gemütliche Schläfchen an einem schattigen Platz im Freien wissen die vierbeinigen Hausgenossen durchaus zu schätzen.

Das eigene Stück Erde bedeutet für Hunde aber auch noch mehr: ein Territorium, das es konsequent vor Eindringlingen zu beschützen gilt. Was den Garten und seine Alltagsnutzung betrifft, scheiden sich häufig Mensch- und Hundegeister. Viele Konflikte mit Nachbarn, Partnern, aber auch mit dem Haustier können durch überlegte Gartenplanung, wenn vielleicht auch nicht immer vermieden, so doch in vielen Fällen deutlich reduziert oder abgeschwächt werden.

Häufiges Bellen mit Sichtschutz verhindern

Der Zaun stellt die Grenze zwischen dem eigenen Garten, den Nachbarn oder öffentlichen Wegen dar. Die meisten Hunde sehen es als ihre Aufgabe an, sämtliche mögliche Eindringlinge von außen zu verbellen. Das tun sie meist äußerst gewissenhaft und lautstark – und erwarten sich dafür vom Menschen Lob und nicht Ausschimpfen. Das ist auf Dauer weder für Hundebesitzer noch Nachbarn oder Spaziergänger erholsam. Und auch für den Hund selbst kann Dauerbellen zur echten Belastung werden.

Der Hund verhält sich hier in den meisten Fällen artgerecht, wie so oft ist es auch hier Aufgabe des Menschen, durch geeignete Maßnahmen die Konfliktsituationen zu entschärfen.

Hunde reagieren beim Bewachen sehr stark auf Sicht. Ein blickdichter Zaun kann hier schon einiges zur Beruhigung und zur Reduzierung des Bellens beitragen. Auch ein nachträglich angebrachter Sichtschutz bringt Erfolg.

Tipp: Sichtschutzelemente aus Holz schirmen auch so manches Geräusch von außerhalb ab und verhindern meist das Springen gegen den Zaun, das Passanten oder Kinder oft erschreckt. Duftende Sträucher oder Hecken vor dem Sichtschutz schaffen nicht nur eine zusätzliche Abstandszone, sondern mindern auch Gerüche, auf die die empfindlichen Hundenasen ebenfalls reagieren.

Der hundegerechte Zaun

Es versteht sich von selbst, dass der Zaun so hoch sein muss, dass der Hund ihn nicht überspringen kann. Achtung: Manche Hunde sind wahre Hochsprungkünstler!

Zusätzlich sollte das Zaunmaterial so beschaffen sein, dass der Hund weder seinen Kopf durchstecken kann noch darf das Material so schwach sein, dass der Zaun bei häufigem Dagegenspringen größerer Hunde nachgibt.

Die meisten Hunde sind echte Ausbruchskünstler. Schwachstellen im Zaun, mögen sie auch noch so klein sein, werden rasch entdeckt. Kleinere Hunde buddeln zum Beispiel Löcher in die Erde und kriechen dann - zwecks Erforschung des Reviers in unmittelbarer Umgebung - durch. So mancher Hundebesitzer ahnt lange nichts von den regelmäßigen außertourlichen Spaziergängen seines besten Freundes.

Tipp: Zäune regelmäßig und gründlich auf Schwachstellen untersuchen. Sichtschutzmatten aus Weide oder Bambus verhindern in den meisten Fällen das Durchkriechen unter dem Zaun.

Buddeln macht Spaß, aber leider nicht jedem...

Graben und Buddeln der Hunde im Garten hat viele Gründe, z.B. Futter verstecken für schlechte Zeiten (man weiß ja nie!), im Sommer Kühlung in tiefer gelegenen Erdlöchern suchen oder Mäusen- und anderen Tierspuren nachgraben. Grundsätzlich ist dieses intensive Graben für den Hund gesund: Es stärkt die Muskeln und kürzt die Krallen.

Zu Problemen kann es kommen, da der Hund naturgemäß keinen Unterschied zwischen Buddeln im äußersten Garteneck und Buddeln im Blumen- oder Gemüsebeet macht.

Tipp: Dem Hund eine eigene Buddelecke zuweisen und ihn konsequent an diese gewöhnen. In der Regel nehmen Hunde solche für sie reservierten Plätze sehr rasch an und schätzen ihr ureigenes Eck ebenso wie die Gartenbesitzer ihre speziellen Beete. Vielen Hunden macht man eine wirkliche Freude, wenn man diesen Ort auch gleich mit bevorzugten Beschäftigungen verbindet. Zum Beispiel: Klettert ein Hund gerne, kann man dort größere Steine anlegen, ist der Hund verspielt, findet er einen leicht vergrabenen Ball besonders spannend etc.

Und noch einige Tipps

  • Bepflanzung: Darauf achten, welche Pflanzen für den Hund gefährlich werden können.
  • Schattige Rückzugsorte: Hunde sind sehr hitzeempfindlich. Im Sommer brauchen sie daher auch im Garten nicht nur stets ausreichend frisches Wasser, sondern auch ein kühles, schattiges Plätzchen zur Erholung.
  • Stufen, Stiegen und Treppen: Zu viele Stufen können vor allem für den älteren Hund zu einem Hindernis werden.
  • Allein im Garten lassen: Hunde sollten niemals längere Zeit allein im Garten gelassen werden. Grundsätzlich sucht und braucht der Hund die Nähe zu "seinem" Menschen. Penetrantes Bellen kann übrigens auch ein Hinweis darauf sein, dass sich der Hund allein im Garten einsam fühlt. Zusätzlich birgt der Aufenthalt im Freien einige Verletzungsgefahren (z.B. Wespenstiche) für den Hund.
  • Notdurft verrichten: Es ist praktisch, wenn der Hund kleine Geschäfte im Garten verrichten kann. Auch hier kann man ihn an bestimmte Stellen gewöhnen. Aber: Auch ein noch so großer Garten darf niemals regelmäßige Spaziergänge ersetzen ("großes Geschäft", soziale Kontakte, neue Reize etc.)
  • Planschbecken für Hunde: An heißen Tagen brauchen Hunde Abkühlung. Viele lieben den Sprung ins kühle Nass. Es gibt mittlerweile im Tierfachgeschäft eigene Hunde- Planschpools.

01.08.2014, 14:25
ebe
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