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25.03.2017 - 05:06
Foto: thinkstockphotos.de

EU- Tierschutz- Konferenz rund um Hunde und Katzen

05.11.2013, 11:22
Die erste Konferenz der Europäischen Kommission zum Schutz von Hunden und Katzen - "für ein Europa, das für Heimtiere sorgt" - fand Ende Oktober in Brüssel statt. Tierschützer sehen in der Veranstaltung den ersten Schritt der EU zur Öffnung für eine zu künftige Zuständigkeit für diese Vierbeiner.

Mehr als 470 Vertreter von nationalen Regierungen, Tierschutzorganisationen und Interessengruppen und fanden sich in Brüssel ein, um Probleme beim Schutz von Hunden und Katzen in der EU zu identifizieren und Lösungsansätze zu diskutieren. Auch Privatpersonen konnten an der Konferenz teilnehmen - so wie Verhaltenstrainerin und Tierenergetikerin Sigrid Geber, die für die "Krone Tierecke" aus Brüssel berichtete.

Foto: Sigrid Geber

Keine einheitlichen Regelungen

Was viele nicht wissen: Rechtlich ist die EU gar nicht für Heimtiere zuständig - einheitliche Regelung zu deren Schutz gibt es daher nicht. "Ein ernüchternder Gedanke für jemanden, der zum Beispiel in der aktuell dramatischen Situation der Straßenhunde in Rumänien betreffend auf EU- Unterstützung gehofft hat", so Sigrid Geber. Aus diesem Grund wurde eine Studie ins Leben gerufen, die Probleme in den Bereichen Handel und Gesundheit untersucht - dazu gehören etwa illegaler Welpenhandel und unkontrollierte Vermehrung von Streunern.

Projekte mit Vorbildwirkung

Während der Konferenz wurden allerdings auch Best- Practice- Beispiele der Gesetzgebung vorgestellt. Es wurde deutlich, dass das Prinzip des verantwortlichen Handelns dringend in die Praxis umgesetzt werden muss: eine präzise Gesetzgebung mit klaren Zuständigkeiten, eine verbindliche Kennzeichnung und Registrierung, nationale mittel- und langfristige Sterilisationsprogramme zur Geburtenkontrolle der Tiere anstatt Tötung gesunder Tiere, Regeln für Tierheime und die Haltung in privaten Haushalten sowie eine Kultur zur Adoption ausgesetzter Tiere anstelle des Erwerbs aus dubiosen Quellen.

Lob für "Tierschutz macht Schule"

Auch der Verein "Tierschutz macht Schule"  wurde bei der Konferenz als vorbildliches Projekt vorgestellt und war als Aussteller in Brüssel vertreten. "Es ist wichtig, dass bereits Kinder mit dem Thema Tierschutz vertraut gemacht werden", so Geber. Der Verein bietet Schulen Unterrichtsmaterialien für alle Altersstufen an und organisiert sogenannte "Pet Buddy"- Kurse, damit die Kinder den richtigen Umgang mit Tieren aktiv erleben können.

Einigkeit über Lösungsansätze

Über die möglichen Lösungsansätze für die zahlreichen Probleme beim Schutz von Heimtieren waren sich die Konferenzteilnehmer einig: Ausnahmslos jedes Tier müsse registriert werden, um die Identifikation zu erleichtern, die Bevölkerung müsse von Kindesbeinen an in Bezug auf den Umgang mit Tieren informiert und geschult werden und in allen EU- Ländern brauche es ein Verkaufsverbot von Hunden, die jünger als acht Wochen sind.

Mehr Informationen finden Sie unter www.carodog.eu .

05.11.2013, 11:22
red
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