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04.12.2016 - 20:15
Foto: Klaus Kreuzer

Die "Quaxi"- Retter Kärntens suchen Freiwillige

26.02.2014, 10:48
70.000 Leben retten 200 Freiwillige, Gemeinde- und Straßenarbeiter, die alljährlich mit Kübeln ausrücken, um Frösche über Straßen zu tragen und diese sicher zu ihren Laichplätzen bringen. Die Aktion "Rettet die Frösche" gibt es heuer schon zum 31. Mal. Allerdings gibt es Probleme mit dem "Froschklauber"-Nachwuchs.

Die Vorbereitungen laufen bei der "Arge Naturschutz" seit Tagen auf Hochtouren, denn die ersten Frösche zieht es schon ab März zu ihren Laichgebieten – natürlich abhängig von der Witterung und der Höhenlage. Dann gilt es wieder, 60 Strecken in Kärnten bis Mitte Mai zu betreuen und die quakenden Hüpfer vor dem oftmals sicheren Straßentod zu bewahren.

Foto: Gemeinde Sittersdorf

Holzzäune und "Froschklauber"

Trotzdem werden die Froschretter alljährlich von "Quaxi" & Co. überrumpelt. Arge- Chef Klaus Krainer: "Es reicht schon ein regnerisches Wochenende, und die Wanderung der Frösche, Lurche und Kröten beginnt." Gemeinsam mit Gemeinden und Straßenmeistereien werden deshalb kilometerlange Holzzäune errichtet – quasi als Barrieren. Hier werden die Amphibien von ehrenamtlichen "Froschklaubern" eingesammelt.

"Mir taten die Tiere leid"

Einer der Freiwilligen ist der pensionierte Gymnasialprofessor Gernot Kuglitsch, der die Strecke Feistritz – Vorderberg betreut. Täglich ist der 69- jährige Gailtaler mit Familie, Bekannten und Freunden in der Laichzeit unterwegs, um Frösche zu retten: "Mir taten die vielen überfahrenen Tiere auf den Straßen schon immer leid, bevor es den Amphibien- Schutz überhaupt gab." Krainer: "Kuglitsch ist einer unserer aktivsten und am längsten dienenden Helfer."

Helfer gesucht!

Der Arge- Chef appelliert an Interessierte, bei der Aktion mitzumachen: "Wir brauchen Freiwillige; einige Strecken sind unbesetzt. Es gibt zwar Studenten, die mithelfen wollen, aber die haben oft nur am Wochenende Zeit."

Wer mitmachen will, kann sich unter der Telefonnummer 0463/ 32 96 66 melden.

26.02.2014, 10:48
Hannes Wallner, Kronen Zeitung/red
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