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27.05.2017 - 01:55

Das neue Tierheim soll unverwüstlich werden

26.03.2012, 09:13
In einem Jahr soll der Spatenstich für das neue Tierheim "TierQuarTier" in Wien-Donaustadt erfolgen. "Wir beginnen jetzt langsam mit der Detailplanung des Projekts", berichtet Tierschutzstadträtin Ulli Sima. Für die Konzeption hat die Stadt einen Experten aus Großbritannien zurate gezogen: Alex Darvill, dessen Unternehmen Agora Design & Management seit mehr als 20 Jahren auf Planung und Bau von Tierheimen spezialisiert ist. Er plädiert für die Verwendung von kratzfesten und unverwüstlichen Materialien beim Bau des Hauses - auch wenn diese teurer in der Anschaffung sind.

Experte Alex Darvill steht für schwer zerstörbare Materialien beim Bau eines Tierasyls - denn diese müssten einer starken Beanspruchung standhalten: "Die Böden und Wände werden häufig gereinigt", nennt der Brite ein Beispiel dafür. Gute Materialien seien zwar in der Anschaffung teurer, aber: "Sie halten viel länger und es gibt weniger Reparaturen."

Sima berichtete, dass sie in Großbritannien einige von Darvill realisierte Einrichtungen besucht habe. Diese hätten unkomplizierte Leitsysteme für Besucher, kurze Wege für Angestellte, schön gestaltete Zwinger, Außenbereiche und Käfige, moderne Quarantänestationen sowie durchdachte Lüftungs- und Heizsysteme - und eben widerstandsfähige Materialen. Das alles soll auch beim Wiener Projekt realisiert werden. Was der Stadträtin außerdem positiv in den besichtigten Anlagen auffiel: "Es ist nicht so, dass Besucherströme in Massen durch diese ganzen Tieranlagen geschleust werden."

Zum Beispiel Hunde würden sehr sensibel auf Störungen reagieren, so Sima. Daher werden die Besucher in Wien keinen Zutritt zu den Tierbereichen haben. Zum näheren Kennenlernen zwischen Tier und Mensch gibt es eigene Begegnungsräume. Zudem hofft die Stadträtin, dass das geplante Projekt - ähnlich wie die Heime in Großbritannien - zum Ausflugsziel wird. Daher soll das Gelände entsprechend gestaltet werden, unter anderem mit einem Hundeschulungsplatz, einem Mehrzweckraum für Schulungen sowie einem Spielplatz. Die Bevölkerung soll einbezogen werden, wodurch man sich auch die Übernahme von Patenschaften erhofft.

Das "TierQuarTier Wien" soll bis Anfang 2015 südlich der Deponie Rautenweg errichtet werden. Auf dem 9.600 Quadratmeter großen Areal sollen mehr als 150 Hunde, knapp 300 Katzen und Kleintiere Platz finden. Es wird versichert, dass die Anlage so geplant werde, dass es zu keiner Belästigung der umliegenden Wohngebiete durch Lärm komme. Das Haus wird gemeinsam von der Stadt und der Tierschutzstiftung errichtet. Die Kosten belaufen sich auf 15 Millionen Euro.

Eine Neuigkeit gibt es auch bei der Verhandlung zwischen Stadt und Wiener Tierschutzverein, wie Sima berichtete: Dem Tierschutzverein wurde nun ein neues Grundstück - ebenfalls in Vösendorf - angeboten. Mit dem im Jänner offerierten Gelände war der Verein unter anderem aufgrund der dreieckigen Form nicht zufrieden. Die nunmehr vorgeschlagene Fläche befindet sich direkt neben der zuletzt angebotenen und ist ebenfalls 30.000 Quadratmeter groß. "Es ist ein spitzes Rechteck", beschrieb die Stadträtin die Form. Der Tierschutzverein und die Stadt verhandeln schon seit Langem über einen neuen Standort für das marode und kontaminierte Haus in Vösendorf. Der Verein hat intern angepeilt, bis Ende März eine Lösung zu finden.

26.03.2012, 09:13
AG/red
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