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20.08.2017 - 18:27
Foto: APA/dpa/Frank Rumpenhorst

Bienensterben: Steirer suchen weiter nach Ursachen

14.01.2015, 09:22
Nachdem sich die Situation in den letzten zwei Jahren entspannt hat, rechnen vor allem steirische Imker heuer wieder mit großen Bienenvölker-Verlusten. Die Ursachenforschung läuft auf Hochtouren, Schüler der HAK Weiz helfen nun kräftig mit.

Weltweit berichten Imker schon seit den 1990er- Jahren von einem Rückgang der Bienenpopulationen. Dennoch steht man bei der Ursachenforschung noch am Anfang: "Die Wahrheit ist: Wir wissen bis heute nicht, was für das Bienensterben verantwortlich ist. In der Steiermark laufen überhaupt erst seit fünf Jahren gezielte Untersuchungen", sagt Michael Rubinigg von der steirischen Imkerschule.

Die Nachwuchsforscher mit Professor Udo Payer
Foto: Jürgen Radspieler

Wahrscheinlich mehrere Faktoren verantwortlich

Es werde aber immer wahrscheinlicher, dass es sich um ein multifaktorielles Problem handelt: Schädlinge wie Milben, die aufgrund globaler Handelswege alle Regionen erobert haben, Chemikalien in der Landwirtschaft oder auch die Luftverschmutzung, die die Bienen ihre bevorzugte Nahrung schlechter wahrnehmen lässt, gehören dazu.

HAK- Schüler überwachen Bienenstöcke

Der Erforschung der unbekannten Faktoren haben sich nun Schüler der HAK Weiz verschrieben: Unter Anleitung ihres Informatikprofessors Udo Payer wurde ein neuartiges Überwachungssystem entwickelt, das sich auf jeden Bienenstock aufsetzen lässt. "Damit können wir unter anderem Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Brutkugel überwachen", ist Daniela Reichling (19) stolz. Jetzt heißt es also Daumen drücken: Zuerst Matura schaffen – und in Zukunft Bienen retten!

14.01.2015, 09:22
Barbara Winkler & Barbara Winter, Kronen Zeitung/red
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