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10.12.2016 - 08:14
Foto: Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz

Bell doch mal "Cheese"

22.07.2008, 16:31
Schöne Fotos vom eigenen Haustier sind eine bleibende Erinnerung und ein schöner Wandschmuck, wenn man die Bilder zum Beispiel als Poster ausarbeiten lässt und rahmt. Doch manchmal springt die Katze schneller aus dem Bild, als dem Fotografen lieb ist, und der niedliche Welpe will partout nicht stillsitzen. Was tun? Wie bring ich meinen Liebling dazu, wie ein Model zu posieren? Und was muss ich beim Fotografieren selbst beachten?

Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf wissen, worauf es ankommt, und haben uns einige tolle Tipps verraten, die du als Hobbyfotograf ganz leicht umsetzen kannst.

Grundsätzlich gilt beim Tiere fotografieren: Sei geduldig! Junge Welpen oder quirlige Haustiere bleiben einfach nicht still und blicken auf Kommando in die Kamera. Brich die Fotoaktion ab, wenn du merkst, dass dein Tier gar nicht in der richtigen Stimmung ist.

Lass dir helfen

Es kann sein, dass eine Kamera vor deinem Gesicht das Tier so ablenkt, dass es sich kaum noch unbekümmert verhält. Lass dir deshalb helfen. Vielleicht assistiert dir jemand aus der Familie: Eine Katze kann zum Beispiel mit einem Spielzeug aus der Reserve gelockt werden – du brauchst nur noch einen günstigen Zeitpunkt zum Knipsen abzuwarten. Oder dein Hund gibt dank eines Leckerlis in der Hand deines Assistenten ein drolliges Bild ab - und du kannst dich voll und ganz aufs Fotografieren konzentrieren. Hunde nehmen übrigens leichter Befehle wie "Sitz" an, wenn sie zuvor ihr Lieblingsspielzeug erbeuten durften.

Such die richtige Kulisse
Sicher, es geht nichts über einen tollen Schnappschuss. Doch allzu oft tauchen im Bild später Gegenstände oder Hintergründe auf, die dein Motiv zerstören oder davon ablenken. Das können Möbelteile sein, unruhige Fliesen, zu dunkle oder zu helle Hintergründe. Schau deshalb vorab durch den Sucher, um gute Plätze zu finden oder Störendes wegzuräumen. Wähl einen Hintergrund, der einen guten Kontrast zur Farbe deines Lieblings bietet. So verhinderst du, dass seine Konturen vom Rest verschluckt werden.

Geh auf Augenhöhe
Um das Tier gut zu treffen, solltest du unbedingt auf Augenhöhe mit ihm gehen. Ansonsten werden Kopf oder Körper zu verzerrt wiedergegeben. Wer gerne experimentiert, kann aber auch bewusst die Frosch- oder Vogelperspektive wählen. Katzen können zum Beispiel von unten fotografiert geheimnisvoll und gefährlich wirken.

Der richtige Bildausschnitt

Je mehr Tier auf dem Bild ist, desto besser. Es sollte mehr als die Hälfte des Bildes bestimmen. Doch gerade Katzen sind in ihren Bewegungen unberechenbar. Geh in solchen Fällen auf Abstand und lass links und rechts vom Tier etwas Platz auf dem Bild. Später kannst du den gewünschten Ausschnitt, zum Beispiel nur die Katze oder ihren Kopf, vergrößern oder ausschneiden. Das ist im Zeitalter der digitalen Fotografie kein Problem.

Tageslicht ist das Beste

Tageslicht ist für Tieraufnahmen das Beste. Doch das herrscht nicht immer und überall. Und Blitzlicht birgt so manches Risiko: Hunde- und Katzenaugen, direkt angeblitzt, reflektieren das Licht zurück ins Objektiv. Ist die Umgebung des Motivs dunkel, wirken die Augen unnatürlich, glasig oder stechend grün. Auch die Konturen und Tiefen des Tierkörpers oder -kopfes kommen bei starkem, frontalem Blitz kaum zur Geltung. Besser wäre ein dreh- und schwenkbarer Blitz, mit dem du das Motiv indirekt über die Decke beleuchtest.

Foto: (c) Fressnapf/Ulrike Schanz

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