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07.12.2016 - 12:28

Vorbestrafter darf Lotto- Gewinn doch behalten

21.01.2008, 11:39
Ein Happy End für einen (fast) armen Tropf: Timothy Elliott aus dem US-Bundesstaat Massachusetts hatte letztes Jahr eine Million Dollar im Lotto gewonnen - doch konnte er sich bis vor wenigen Tagen nicht über den Gewinn freuen. Das Gesetz wollte ihm das Geld streitig machen, weil er vor einem Jahr wegen unbewaffneten Banküberfalls verurteilt worden war und ihm laut seiner Bewährungsauflagen jegliches Glücksspiel verboten ist. Ein gnädiger Höchstrichter machte dem Schabernack nun ein Ende. Elliott dürfe seinen Gewinn sehr wohl behalten, Lotto zu spielen verstoße nicht gegen seine Bewährungsauflagen.

In Massachussets werden die Namen von Lottogewinnern automatisch mit Schuldnerlisten und der Polizeidatenbank abgeglichen. Wenn jemand mit Zahlungen oder Steuern im Rückstand ist, wird der Gewinn gepfändet. Bei Timothy Elliott landete der Computer wegen seiner Vorstrafe einen Treffer. 

Elliott bekannte sich im Oktober 2006 schuldig und wurde mit fünf Jahren auf Bewährung bestraft. Der 50- Jährige musste sich in psychiatrische Behandlung begeben. Bei dem "Banküberfall", den er ohne Waffe ausführen wollte, hatte er nichts erbeutet.

In seinen Bewährungsauflagen hieß es aber, dass ihm fortan "jegliches Glücksspiel untersagt" sei. Den Gewinn aus einer Kaufhaus- Lotterie von einer Million Dollar, die ihm zu 50.000- Dollar- Beträgen in 20 Jahren ausbezahlt werden sollte, wollte ihm darauf der Bewährungsrichter streitig machen. Den ersten Scheck (siehe Foto) konnte sich Elliott gerade noch abholen.

Nach dem Urteil des Barnstable Superior Court darf Elliott seinem Gewinn jetzt frönen und die nächsten zwanzig Jahre ein gemütliches Leben führen. Mit den 50.000 Dollar pro Jahr wird er ziemlich sicher auskommen - da werden auch die 65 Dollar Monatsgebühr für den Bewährungshelfer nicht wehtun, die der Staat Massachussetts ihm jetzt, da er Geld hat, in Rechnung stellt.

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