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10.12.2016 - 09:26
Foto: ap

Stabhochspringer "zerlegen" halben Flughafen

02.03.2009, 11:58
Als Stabhochspringer hat man es offenbar nicht leicht. Erstens ist der Sport nicht unbedingt wahnsinnig populär, zweitens muss man dennoch hart dafür trainieren, und drittens tut man sich beim Transport der recht unhandlichen, knapp 5,2 Meter langen Stäbe einigermaßen schwer. Diese Erfahrung haben am Wochenende die australischen Stabhochspringer Steve Hooker und Paul Burgess sowie der Amerikaner Tim Mack auf dem Flughafen von Sydney am eigenen Leib gemacht. Beim Versuch, ihren Flug nach Melbourne, wo am Donnerstag das nächste internationale Leichtathletik-Meeting stattfindet, zu erreichen, haben die drei für Behinderungen und Schäden gesorgt.

Die Behörden auf dem Flughafen machten es den Athleten aber auch unnötig schwer. Die Spitzenathleten hatten nämlich ursprünglich versucht, ihre Stäbe auf dem Areal für übergroße Gepäckstücke aufzugeben, waren dort aber abgewiesen worden. So mussten sie sich auf die komplizierte Odyssee durch den Flughafen machen.

Stab durchbricht die Decke

Bei einer Rolltreppe nahm der Trip aber ein unangenehmes Ende. "Wir sind mit unseren Stäben gerade nacheinander eine Rolltreppe hinuntergefahren, als ich eine Überkopf- Anzeige aus Glas entdeckte", berichtete Burgess nach dem Vorfall. Er nahm daher seinen Stab herunter, um die Anzeige nicht zu erwischen und wollte gerade Hooker (siehe Bild) hinter sich warnen, als sein Stab sich verhakte und die Gipsdecke durchschlug.

Rolltreppe 45 Minuten lang gesperrt

Ein schnell reagierender Passant aktivierte sofort den Not- Stopp der Rolltreppe, um ein Brechen der Stäbe zu verhindern, der Decke war aber nicht mehr zu helfen. Burgess zeigte sich jedenfalls geknickt: "Ich habe den Flughafen zerlegt!" Ein Flughafentechniker benötigte anschließend eine gute Dreiviertelstunde, um die Stäbe aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Ob sie etwas bei dem Zwischenfall davongetragen haben, wird wohl erst das Meeting in Melbourne zeigen.

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