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05.12.2016 - 13:20
Foto: Klemes Groh

Scheckfund in Klagemauer war nur erfunden

04.08.2011, 17:45
Ein 22-jähriger Israeli, der Zeitungsberichten zufolge in der Klagemauer in Jerusalem einen Scheck über 100.000 Dollar (rund 70.000 Euro) gefunden hat, ist offenbar ein Lügner. Der zuständige Rabbiner dementierte die aufsehenerregende Geschichte am Donnerstag. "Da hat uns jemand an der Nase herumgeführt", so Rabbi Jossi Kurzweil. Es gebe keinen solchen Scheck.

Die auflagenstärksten israelischen Zeitungen "Jediot Achronot" und "Israel Hajom" hatten am Donnerstag berichtet, der junge Mann habe den Scheck am Vortag beim Morgengebet an der heiligsten Stätte für Juden gefunden. Er sei in englischer Sprache an den Empfänger "Die heilige Klagemauer" ausgestellt worden. Weil er nicht als Verrechnungsscheck gekennzeichnet gewesen sei, wolle der 22- Jährige ihn selbst einlösen.

Gläubige Juden stecken traditionell Zettel mit Bitten an Gott in die Ritzen der Klagemauer in Jerusalem. Einmal im Jahr werden alle Zettel eingesammelt und an einem heiligen Ort begraben.

04.08.2011, 17:45
AG/red
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