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08.12.2016 - 23:56
Foto: EPA / Video: APA

Pinguin "Happy Feet" in die Freiheit entlassen

04.09.2011, 10:17
Der in Neuseeland gestrandete Kaiserpinguin "Happy Feet" hat jetzt seine eigenständige Heimreise in die Antarktis angetreten. Ein Forschungsschiff entließ das Tier am Sonntag in die Freiheit. "Es ist ein unbeschreibliches Gefühl zu sehen, wenn ein Patient endlich freigelassen wird", sagte die Tierärztin Lisa Argilla, die Happy Feet seit seinem Auffinden in Neuseeland Ende Juni behandelt hatte.

Der Pinguin wurde in der Nähe der Campbell- Inseln ausgesetzt, von wo aus er noch 2.000 Kilometer zurück in seine Heimat vor sich hat. Um seine kalte und komfortable Kiste an Bord des Forschungsschiffes "Tangaroa" zu verlassen, habe der Pinguin "etwas liebevolle Unterstützung" gebraucht, sagte Argilla.

Wegen der rauen See wurde er auf einer eigens für ihn gebauten Rutsche hinterrücks ins Wasser befördert. Sobald er im Wasser gewesen sei, sei er abgetaucht, sagte die Tierärztin. Der Pinguin ist mit einem satellitengestützten Ortungssystem ausgestattet. Wissenschaftler und Interessierte können seine Reise unter anderem auf der Internetseite  des Zoos von Wellington verfolgen.

Im Juni an Strand in Neuseeland aufgetaucht

Der Kaiserpinguin war im Juni überraschend an einem Strand in Neuseeland aufgetaucht, rund 3.000 Kilometer von der Antarktis, seiner eigentlichen Heimat, entfernt. Kurz darauf verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, sodass er in den Zoo von Wellington gebracht werden musste.

In Neuseeland ist es viel zu warm für einen Kaiserpinguin, der arktische Kälte gewohnt ist. Das nach dem Pinguin- Animationsfilm "Happy Feet" benannte Tier hatte irrtümlich Sand gefressen - ein Versuch, sich abzukühlen, der aber fast tödlich für das Tier geendet hätte. In der Antarktis fressen Pinguine nämlich Schnee, wenn ihnen zu warm wird, Happy Feet dürfte den glänzenden Sand für Schnee gehalten haben.

Nach mehreren medizinischen Eingriffen konnte Happy Feet mit einer Diät aus Fischshakes wieder aufgepäppelt werden. Er nahm seitdem vier Kilogramm zu und hat nun mit seinen 27,5 Kilogramm wohl ausreichend Fettreserven, um die anstrengende Reise zu meistern.

Buch und Film geplant

Es gibt bereits Pläne, die Geschichte von Happy Feet in einem Buch und in einem Dokumentarfilm zu erzählen. Dem Zoo in Wellington brachte die Anwesenheit des Pinguins nahezu eine Verdopplung seiner Besucher ein, obwohl das Tier selten gezeigt wurde. Auch Neuseelands Premierminister John Key erklärte sich zum Fan von Happy Feet.

04.09.2011, 10:17
AG/red
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