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08.12.2016 - 13:53

Pärchen lebte monatelang in Saus und Braus

21.04.2009, 14:51
Es klingt fast so wie im Märchen: Ein defekter Bankomat spuckte in England Geld aus, ohne es vom Konto abzubuchen. Ein Pärchen, dem dies aufgefallen war, nutzte die Sicherheitslücke aus und hob in 88 Tagen umgerechnet fast 70.000 Euro ab. Nachdem die Bank den Irrtum bemerkte, erstattete sie Anzeige. Jetzt wurde das Pärchen verurteilt.

Als Investmentbankerin hätte Joanne Jones eigentlich genügend Geld auf dem Konto haben müssen, doch ihr Kreditrahmen war ständig ausgereizt. Dem defekten Bankomaten in der Ortschaft Billericay war das offensichtlich egal. Er spuckte bei jeder Abhebung der Engländerin munter Geld aus und verbuchte die Beträge obendrein nicht auf ihrem Konto.

"Es dauerte einige Zeit, bis mein Mann Darren und ich bemerkten, dass das Gerät bei überzogenen Konten die abgehobenen Beträge nicht in Rechnung stellte. Doch als wir das Prinzip durchschauten, gab es für uns kein Halten mehr", erklärte die Frau vor Gericht. Über 88 Tage hinweg habe sie den Automaten mehr als 300 Mal aufgesucht, um sich Bares zu besorgen, wie die britische Zeitung "Daily Mail" berichtet.

Versteckte Kamera entlarvte das Pärchen

61.400 Pfund, umgerechnet knapp 70.000 Euro, behob die Frau in dieser Zeit. Den größten Teil des Geldes gaben Joanne und Darren gleich aus, etwa 27.000 Pfund sparten sie jedoch - in Briefumschlägen, deren Aufschrift über den zukünftigen Verwendungszweck Aufschluss gab. Bei der Durchsuchung des Hauses stieß die Polizei auf Kuverts mit den Beschriftungen "Auto", "Urlaub", "Kleidung" und "Küche". Sogar ein "Baby"- Umschlag für den geplanten Nachwuchs des Paares wurde gefunden.

Das Leben in Saus und Braus hatte erst ein Ende, als die Angestellten der Bank die hohen Fehlsummen des Bankomaten bemerkten. Sie stellten eine versteckte Kamera auf und kamen so auf die Spur des Pärchens. Vor Gericht gestanden die beiden nun die Vorwürfe. Joanne und Darren Jones wurden zur Rückzahlung des Geldes und zu 250 Sozialstunden verurteilt. 

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